Text-Bild-Ansicht Band 134

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hieß anders seyn, man wird die Mängel zu vermeiden suchen und alsdann weit bessere Resultate erlangen, als mit dem „Du Trembley“ erhalten wurden, welche jedoch bezüglich der Brennmaterial-Ersparung schon sehr beachtenswerth waren.

Auf dieser ersten Reise, welche hauptsächlich den Zweck hatte, den Gang der Maschine zu verfolgen und zu überwachen, hat die Commission mehrere Beobachtungen über den Kohlenverbrauch gemacht; wir werden die Resultate mit den auf der Rückreise erlangten ausführen.

Die Commission bemerkt noch, daß man niemals einen Aethergeruch wahrnehmen konnte, und daß daher keine Entweichung desselben durch die Fugen stattfand. Sein Verbrauch betrug etwa einen halben Liter in der Stunde, und da der Liter 2 Franken kostet, so beliefen sich die Ausgaben für Aether auf 1 Fr. in der Stunde. Sicher würde der Verbrauch geringer gewesen seyn., wenn der Condensator die entsprechende Größe gehabt hätte.

Die zweite Reise geschah wie die erste; es ereignete sich durchaus kein Unfall, welcher den geringsten Zweifel an dem Erfolg hätte veranlassen können. Da aber die Fahrt gegen einen conträren Wind geschah, so dauerte sie 69 Stunden, während zur Hinreise nur 53 Stunden erforderlich waren. Obgleich die Dauer dieser Reise neuerdings die unzureichende Stärke der Maschine bestätigte, so schwächt dieses Resultat doch nicht im Geringsten die ökonomischen Vortheile des neuen Systems und die Sicherheit welche es darbietet. Die mittlere Dauer von 36 directen Fahrten, welche der „Du Trembley“ früher mit alleiniger Anwendung des Wasserdampfs machte, belief sich auf 71 Stunden 22 Minuten, und keine Fahrt hatte eine kürzere Dauer als 55 Stunden. Wenn daher das Schiff durch die Umwandlung seiner Maschinen nicht an Geschwindigkeit gewonnen hat, so hat es wenigstens nicht daran verloren.

So sinnreich auch die mechanischen Einrichtungen der neuen Schiffsmaschine sind, so bilden die ökonomischen Vortheile des Systems doch den Hauptpunkt und den Zweck der Erfindung. Im Verlauf der beiden Fahrten hat die Commission vier Beobachtungen über den Steinkohlenverbrauch gemacht. Sie dauerten zusammen 36 Stunden 30 Minuten, und fanden so ziemlich bei jeder Witterung statt. Uebrigens war die Leistung der Maschine unter allen Umständen und bei allen Windverhältnissen ziemlich constant und betrug beiläufig 70 Pferdekräfte; die Stellung der Zeiger von den Manometern welche den Druck und die Luftleere maßen, änderte sich nämlich sehr wenig. Der Steinkohlenverbrauch während der 36 Stunden 30 Minuten, welche die Versuche dauerten, war 2860,9 Kilogr., oder in der Stunde durchschnittlich 77,67 Kil., und per Pferdekraft