Text-Bild-Ansicht Band 168

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Fig. 14 zeigt den Cylinderdeckel mit dem Schlüssel zum Aufschrauben desselben.

Gewöhnlich wird als Flüssigkeit Oel benützt, da es zugleich als Schmiermittel dient und die feineren Bestandtheile vor Rost bewahrt.

Es ist kaum nöthig hinzuzufügen, daß diese Winden sehr wirksamer Natur seyen, schneller arbeiten als die Schraubenwinden von gleicher Hebekraft, und ungleich weniger dem Zerbrechen ausgesetzt sind als diese.

Sie haben deßhalb in England auch schon große Verbreitung gefunden und werden von mehreren Eisenbahnen ausschließlich verwendet.

Die Preise stellen sich folgendermaßen:

für eine Winde von 4 Tonnen Hebekraft 8 Pfd. Sterl.
6 10
10 15
20 26
50 50

XLIX. Elastische Röhrenverbindung, von P. J. Guyet in Paris.

Aus dem Mechanics' Magazine, October 1862, S. 222.

Mit einer Abbildung auf Tab. III.

Diese elastische Röhrenverbindung ist in Fig. 27 dargestellt; sie eignet sich namentlich für Röhren zwischen Locomotiven und Tendern u.s.w.

a ist eine Mittelbüchse mit Flantschen an jeder Seite, durch welche kurze Röhren gesteckt sind. Diese Röhren, b und c, können sich frei mit ihren Enden in der Büchse bewegen und werden darin durch passende Verpackung dampf- oder wasserdicht gehalten. Das innere Ende der Röhre c hat einen Wulst, damit sie nicht weit herausgezogen werden kann.

Die verschiedenen Stellungen, welche die Röhren während des Laufes der Locomotive annehmen können, sind durch punktirte Linien angedeutet, zu welchem Zweck die Manischen der Büchse gut hergestellt seyn müßen. Eine Röhre geht von der Röhre b aus, um den Dampf in den Kessel einströmen zu lassen.