Text-Bild-Ansicht Band 183

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Die Vorgelegewelle c setzt außerdem mittelst eines conischen Räderpaares die Welle h in Umdrehung, und die auf derselben befindliche Riemscheibe l den bereits erwähnten Elevator, welcher in folgender Weise gebildet ist: Zwei Winkeleisen m sind an ihren oberen und unteren Endpunkten mit der Maschine in ersichtlicher Weise verbunden, und tragen die Lager n für eine Anzahl Rollen. Das untere Lager n' für die Rolle o ist verstellbar gemacht, und die Welle der oberen Rolle p trägt das Stirnrad q, durch welches diese Rolle mittelst der Riemscheibe r und des Riemens r' an der Bewegung der Messerwelle Theil nimmt. Ueber der Rolle o und der Rolle p ist ein entsprechend breites Segeltuch ohne Ende gelegt, welches mit den Elevatoren E ausgerüstet ist. Ein solcher Elevator (Fig. 8) besteht aus dem einfachen Quer-Winkelbrete s, welches durch Leder scharnierartig mit dem Segeltuche verbunden ist, und aus zwei Seitenbretern F, welche an den Enden von s befestigt sind. Die Grabestelle ist bei dem Punkt X (der äußerste, rechts gelegene Punkt unserer Zeichnung) zu denken, und es ersieht sich, wie bei der Aufwärtsbewegung der oberen Elevatoren dieselben ihre Ladung in die Maschine werfen werden.

Es bleibt noch zu erwähnen, daß nach praktischen Erfahrungen für die Zerkleinerung von Torf behufs Herstellung von Preßtorf die Umdrehungszahl der Messerwelle von 2 bis 20 per Minute variiren kann, so daß man für Pferdebetrieb die kleineren und für Dampfbetrieb die größeren Umdrehungszahlen wählen wird.

II. Maschinen zur Fabrication von Ziegelwaare.

Ein Mundstück, wie es in neuester Zeit von Hrn. Schlickeysen construirt und für die Herstellung von Vollziegeln ausgeführt wird, stellen in drei leicht erkennbaren Ansichten die Figuren 9, 10 und 11 dar. Das Mundstück A ist auch hier aus Holz construirt, und die oberen Begrenzungsflächen sind mit Vertiefungen a zur Aufnahme von Wasser versehen, welches denselben, wie bereits früher bemerkt, zugeführt wird. Wie sich aus dem Durchschnitt Fig. 10 erkennen läßt, ist die Form nach der Maschine hin allmählich erweitet, und ihr kleinster Querschnitt, nach Fig. 9, gleich der Grundfläche eines Ziegels. Je nach der Beschaffenheit des zu verarbeitenden Thones ist diese Form mit Englisch-Leder, Leder oder Filz, in Fig. 10 durch die zwei Linien b angegeben, ausgeschlagen, und ihre Fütterung wird durch das Wasser im fortwährend feuchten Zustande erhalten. Die mit Wasser gefüllten Vertiefungen a correspondiren nämlich mittelst der Löcher c mit zwei, sich bei x schließenden Rinnen d, so daß hierdurch die Form continuirlich