Text-Bild-Ansicht Band 178

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Wasser wird das Waschen der Filzplatten sehr erleichtert; hat sich viel Schlamm angesammelt, so muß natürlich der Apparat ganz auseinander genommen werden.

Diese Apparate können, da sie höchst einfach sind und keine Löthungen haben, kaum in Unordnung gerathen. Sie erfüllen ihren Zweck, wo sie auch aufgestellt seyn mögen; nur muß das Wasser stets in der dem Verbrauch entsprechenden Menge zufließen oder zugeführt werden.

Sie lassen sich überall anwenden: in jedem Hause für den Gebrauch sämmtlicher Bewohner, wozu man sie mit der städtischen Wasserleitung in Verbindung setzt; in Dörfern, deren Bewohner im Sommer häufig dazu verurtheilt sind, trübes Wasser aus den Pfützen etc. zu genießen; in den Fabriken, um reines Speisewasser für Dampfkessel zu erhalten; in den Bleichanstalten, Papierfabriken, kurz in allen Geschäften, welche größere Mengen reinen Wassers nöthig haben.

XXXIII. Brear's Pumpe (Ejector) für Oel-Quellen.

Aus dem American Artizan durch das Practical Mechanic's Journal, Mai 1865, S. 62.

Mit einer Abbildung auf Tab. II.

Das Oelrohr ist bei der gewöhnlichen Art von Pumpen dem Uebelstande unterworfen, daß es durch das in dem Oele enthaltene Paraffin verstopft wird, welches erstarrt, weil es durch das das Pumpenrohr außen berührende Wasser der Quelle abgekühlt wird.

Die vorliegende Erfindung hat nun den Zweck, diesen Uebelstand zu beseitigen und das Oel, während es durch eingepreßte Luft aus der Quelle gepumpt wird, flüssig zu erhalten. Der Apparat besteht in der Hauptsache in der Unordnung des Oelrohres im Innern eines Luftrohres, wobei die Luft in dem ringförmigen Raume zwischen beiden Rohren als ein schlechter Wärmeleiter die Ableitung von Wärme aus dem in dem inneren Rohre befindlichen Oele nach dem Wasser, welches das Luftrohr von außen umgibt, verhütet; die in der Luft durch deren Compression entwickelte Wärme verbleibt daher dem Metall des Oelrohres, wogegen gewöhnlich Wasser die Außenseite des Oelrohres umgibt und dasselbe abkühlt.