Text-Bild-Ansicht Band 178

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Der oben angeführten Quelle gemäß besteht die Einrichtung dieses zweiten Apparates, der in Figur 15 in einer Seitenansicht, in Fig. 16 in einem Querschnitte und in Fig. 17 in einem Längendurchschnitte theilweise dargestellt ist, in Folgendem: Ein hohler metallener Cylinder ist mittelst der beiden Metallplatten a und b mit einer durch die Mittelpunkte der letzteren gehenden Achse o, o versehen, deren beide auf den abgewendeten Seiten der Scheiben befindlichen Theile von einander isolirt sind. Der Theil der Achse, welcher durch die Scheibe a geht, steht mit dem Cylinder und mit dieser Scheibe mit Ausnahme des Randes der letzteren in leitender Verbindung, und es ist entweder das Ende v mit einer Contactschraube k', die mittelst eines Drahtes mit der Erdplatte verbunden ist, in metallische Verbindung gebracht, wie dieß in Fig. 15 angedeutet ist, oder es ist die Scheibe a mit einem metallenen Vorsprung (Fig. 16) versehen, durch welchen nach jeder vollen Umdrehung des Cylinders der Erdcontact durch Anlegen an die Contactschraube k'' hergestellt werden kann. Bei der vorliegenden Anordnung des Cylinders aber muß letzterer beständig mit der Erde in Verbindung bleiben, während der erwähnte Contactansatz die Erdverbindung nach dem Aufhören der Wirksamkeit des Apparates mit den zur Scheibe a gehörenden Organen herzustellen hat. Die Scheibe b, welche den Cylinder s am anderen Ende schließt, ist von diesem isolirt und steht mittelst der Achse bei o mit den Klemmschrauben 1 und k in leitender Verbindung, wobei von k aus ein Draht l zu den Telegraphenapparaten führt. Der Liniendraht f ist mit der Contactschraube k', die von dem ganzen Apparate isolirt seyn muß, in Verbindung gesetzt, und die metallische Verbindung zwischen dieser und der isolirten Schraube k ist durch die Scheibe b mittelst eines der dünnen Drähte f' hergestellt. Um die Platte a herum sind nun federnde gabelförmige Metallstreifen angebracht und zwar so, daß sie unter sich und von der Erde vollkommen isolirt bleiben; dieselben werden mittelst der Federn r, r', r'', r''' gegen den Cylinder hin zu bewegen gesucht. Die Berührung dieser federnden Lamellen mit dem nicht isolirten Metallcylinder s kann aber unter normalen Umständen nicht eintreten, da dieselben mit anderen an der Scheibe b angebrachten ähnlichen federnden Haken von der nämlichen Zahl wie die bei a durch sehr dünne gespannte Drähte beständig verbunden sind; erst wenn ein solcher Draht abgeglüht oder zerrissen wird, fällt der entsprechende Streifen an der Scheibe a auf den Cylinder. In die Scheibe a ist eine Triebfeder r (Fig. 16) eingelassen, durch welche der Cylinder s, wenn er nicht angehalten wird, gedreht werden kann; diese Drehung kann aber unter gewöhnlichen Umständen nicht stattfinden, da in das