Text-Bild-Ansicht Band 178

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Wenn der Dampf aus dem oberen Theil des kleinen Cylinders A austritt, um unter den großen Kolben D zu gelangen, wird er während seiner Arbeit der calorischen Einwirkung der Außenseite von dem Mantel a des kleinen Cylinders A und derjenigen eines Theiles von der inneren Fläche des großen Cylinders, welcher durch den Mantel b erhitzt wird, ausgesetzt. Der Dampf geht in hohem Grade zertheilt durch den ringförmigen Raum x, welcher zwischen der Außenseite des Mantels a von dem kleinen Cylinder und der Innenseite von der Glocke D' des großen Kolbens D gebildet wird. Der Mantel E des Raumes e, welcher letztere die Glocke des Kolbens D aufnimmt, ist außen an die Füße angegossen, auf welche die Ständer F befestigt sind, die als Gleitrahmen zur Führung der Kolbenstangen C und D dienen. Durch die Führungen, welche sich in dem Gleitrahmen bewegen, geht die Achse f quer hindurch, an welche die Kurbelstangen G befestigt sind, die mittelst des Querstückes g und der Kurbel M die geradlinige Bewegung in eine kreisförmige umwandeln.

XCI. Duméry's Eisenbahn-Oberbau.

Aus dem Civil Engineer and Architect's Journal, September 1865, S. 283.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

Das von dem Civilingenieur Duméry in Paris erfundene Oberbausystem ließ sich kürzlich W. Clark in London für England patentiren. Der Patentträger sagt über diese Erfindung Folgendes:

Bei dem Legen des Oberbaues ist neben einer möglichst horizontalen Lage der Schienenstränge die Continuität derselben eine Hauptsache; die Schienen müssen steif und von genügendem Querschnitte seyn, damit das Gewicht der Züge nicht so nachtheilig auf sie einwirken kann; auch dürfen sie keinen Stoß, keine Erschütterung verursachen, das heißt sie müssen jede verticale Bewegung des über sie laufenden Fahrzeuges verhüten, so daß dieses in einer zu dem Geleise vollkommen parallelen Ebene erhalten wird. Um dieses Resultat zu sichern, sind bekanntlich verschiedene Oberbausysteme angewendet worden, wie Steinblöcke, Langschwellen, Querschwellen mit eisernen Stoß- und Mittelstühlen etc. Häufig werden die Zwischenstühle weggelassen und die Schienen direct auf die Querschwellen gelegt, auf welche man sie in irgend einer passenden Weise befestigt.