Text-Bild-Ansicht Band 130

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32760 × 249 × 0,237 = 1933266 Einheiten. (a)

(0,237 ist nach den neuesten Versuchen von Regnault die specifische Wärme der Luft).

Nun entwickelt aber die Verbrennung von 1 Kilogr. Steinkohlen, nach den verläßlichsten Versuchen, nicht mehr als 7,000 Wärmeeinheiten, von denen wenigstens ein Drittel durch den Strom heißer Gase, die aus der Esse ausströmen, fortgerissen wird oder auf andere Weise verloren geht, was die in den besten Dampfkesselöfen wirklich benutzte Wärme auf 4,700 Wärmeeinheiten reducirt. Die per Stunde in den Oefen verbrannten 177 Kilogr. Steinkohlen, können daher der Luft durch die Wände der Arbeitscylinder höchstens nur 831,900 Wärmeeinheiten mittheilen (b).

Die Vergleichung der Zahlen (a) und (b) überzeugt uns von der Wirksamkeit des Ericsson'schen Regenerators, um die Wärme der ausströmenden Luft zu sammeln und sie der beim folgenden Kolbenzuge in den Cylinder einströmenden Luft mitzutheilen.

Das Gewicht der Metallgewebe, die einen Regenerator bilden, ist im Verhältniß zum Gewicht der bei jedem Kolbenzuge verbrauchten Luft sehr bedeutend. Man kann sich davon einen Begriff machen, wenn man die angegebenen Dimensionen berücksichtigt. Die nebeneinander liegenden Metallgewebe nehmen zusammen einen Raum von 24 engl. Kubikfuß oder 0,67954 Kubikmeter ein. Nehmen wir nun an, daß 3/4 leere Räume und 1/4 volles Metall vorhanden ist (wahrscheinlich Kupfer), so wird das Volum des Metalls 0,169885 Kubikmeter und sein Gewicht 1,520 Kilogr. betragen, da 1 Kubikmeter 8,950 Kilogr. wiegt. Es ist dieß fast das 72fache Gewicht der durch einen Kolbenzug verbrauchten Luft. Wenn nun, wie gesagt, die Temperatur der Luft bei ihrem Austritt aus der Maschine nur 30° F. oder 17° C. höher ist als diejenige der einströmenden Luft, so muß die Luft welche in dem Arbeitscylinder bis etwa 249° über die ursprüngliche Temperatur erhitzt wird, den Metallgeweben, indem sie dieselben durchströmt, eine hinreichende Wärmemenge abtreten, daß ihre Temperatur um 232° C. erniedrigt wird. Setzen wir voraus, daß die kupfernen Metallgewebe 72mal soviel wiegen als die Luft, und nehmen wir für die specifische Wärme der Luft und des Kupfers, nach den Versuchen von Regnault, die respectiven Zahlen 0,237 und 0,095, so finden wir, daß das Durchströmen der aus dem Cylinder kommenden heißen Luft die mittlere Temperatur des Regenerators nur um 8°,04 erhöhen kann. Man hat nämlich:

1 × 232 × 0,237 = 72 × 0,095 × 8,04.