Text-Bild-Ansicht Band 225

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werden. Die Aufspanntische werden auf den mit Aufspannschlitzen versehenen Betttheilen A aufgeschraubt. Die zu bearbeitenden Gegenstände werden entweder auf einem dieser Tische oder auf den Betttheilen A selbst befestigt. Sind an einem Werkstücke mehrere Arten der Bearbeitung vorzunehmen, so können diese oft ohne Umspannen des Arbeitsstückes hinter einander vollführt werden, wobei es nur nöthig ist, das Werkzeug auszuwechseln. Hierdurch wird an Zeit bedeutend gespart und an Genauigkeit der Arbeit gewonnen.

Die Maschine besteht aus einem (mit Rücksicht auf das Fräsen in den höhern Stellungen des Spindelträgers wohl etwas zu schwach gehaltenen) Bette, welches mit Führungsprismen versehen ist; auf diesem gleitet der Länge nach ein Schlitten, auf welchem der Maschinenständer quer verschiebbar ebenfalls in Prismen geführt ist. Auf letzterm ist der Spindelträger, gleichfalls in Prismen geführt, vertical verstellbar. Hiernach sind für die Werkzeugspindel drei Bewegungen gegeben, welche sämmtlich entweder selbstthätig oder von Hand bewerkstelligt werden können, wie aus den Figuren 23 und 24 deutlich ersichtlich ist. Zum Antrieb ist an dem einen Ende des Bettes ein Spindelstock mit ausrückbarem Rädervorgelege angebracht, von welchem die rotirende Bewegung mittels dreier Paare Schrägräder auf die oben im Spindelträger gelagerte horizontale Welle übertragen wird. Auf dieser sitzen zwei seitlich verschiebbare Stirnräder, welche abwechselnd mit den beiden auf der Werkzeugspindel befindlichen Zahnrädern in Eingriff gebracht werden können, je nachdem eine größere oder kleinere Tourenzahl der letztern erforderlich ist.

Die kleinere der beiden Maschinen ist in Figur 32 [c/3] in der Ansicht gezeichnet. Dieselbe eignet sich außer zum Abfräsen ebener Flächen, Bohren cylindrischer und länglicher Löcher auch noch zum Drehen zwischen Spitzen und zum Plandrehen und Schraubenschneiden. Sie besitzt nämlich außer dem auf feststehendem Ständer vertical verstellbaren, in Prismen geführten Spindelträger auch noch einen Reitstock mit vertical verstellbarer Spitze und einen durch Leitspindel wie bei einer Schraubenschneiddrehbank bewegten Schlitten mit ausrückbarer Schloßmutter. Der Schlitten ist außerdem zum raschen Handtransporte in der bei Drehbänken üblichen Weise eingerichtet, indem sich an der Rückseite des Bettes, welches eben ein gerades, mit Prismen versehenes Drehbankbett ist, eine Zahnstange befindet, und das in diese eingreifende Getriebe mittels zweier Zwischenräder von der unten im Schlitten gelagerten, mit viereckigem Ansatze versehenen Welle in Umdrehung versetzt wird. Um in verschiedener, den Arbeitsstücken entsprechender Höhe,