Text-Bild-Ansicht Band 225

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mittels Maschine erforderlich ist, bediente man sich bisher einer Anzahl von Wechselrädern, deren Combination es gestattete, eine bestimmte begrenzte Reihe von Eintheilungen vorzunehmen. Die neue patentirte Theilvorrichtung von J. C. Scott in Manchester macht diese Wechselräder entbehrlich und fügt dazu noch den Vortheil, daß die Reihe der mit derselben möglichen Eintheilungen praktisch unbegrenzt ist. Figur 1 zeigt eine der gebräuchlichen Formen von G. L. Scott's Räderformmaschinen, nach dem alten wohlbekannten Systeme, jedoch mit Hinweglassung der Wechselräder, als deren Ersatz die von seinem Sohne J. C. Scott construirte neue Theilvorrichtung angebracht wurde. In Figur 2 ist die Räderformmaschine nach ihrer neuesten Construction mit der neuen Theilvorrichtung in Combination mit einer neuen Art der Bewegung des Gleitbalkens dargestellt. Endlich zeigt noch Figur 3 die Anwendung der neuen Theilvorrichtung bei einer Räderfräsmaschine. Das Neue an der Theilvorrichtung selbst besteht in der Anwendung eines am Umfange einer feststehenden Scheibe von etwa 250mm Durchmesser geführten beweglichen Schiebers, der mit einem kleinen Anschlage versehen ist; ferner in der Anwendung einer auf der durch die Bohrung der genannten Scheibe hindurchgehenden Schneckenwelle lose zurückdrehbaren Handkurbel. Diese Theile sind in jeder der Figuren leicht ersichtlich. Der Umfang der Scheibe ist mit großer Sorgfalt in 1000 gleiche Theile getheilt, welche durch feine Linien markirt sind. Ueberdies ist an der Scheibe eine Einkerbung vorhanden, in welche ein federnder Stift der Kurbel einfällt, wenn diese in ihrer normalen Stellung ankommt. Zur Erklärung der Handhabung dieser neuen patentirten Theilvorrichtung genügt die Vorführung einiger Beispiele. Bei denselben soll das Vorhandensein eines Schneckenrades von 200 Zähnen in der Maschine vorausgesetzt sein, wie dies bei den in Rede stehenden Scott'schen Maschinen der Fall ist. Soll nun ein Zahnrad mit 200 Zähnen geformt oder gefräst werden, so ist es nur nöthig, die auf der Schneckenwelle festsitzende Handkurbel, von ihrer normalen Stellung ausgehend, einmal herum zu drehen, bis sie wieder in die normale Stellung gelangt, wonach die Theilung für den ersten Zahn vollendet ist. Soll ein Zahnrad mit 100 Zähnen geformt werden, so wird man die Handkurbel 200 : 100 = 2 mal herum drehen und wieder in die normale Stellung führen, wonach gleichfalls die Theilung für einen Zahn ausgeführt ist. Für das Formen von 150 Zähnen muß die Handkurbel 200 : 150 = 1,333 mal herum gedreht werden, um eine Theilung zu geben. Zu diesem Zwecke wird der bewegliche Schieber mit seinem kleinen Anschlage auf 0,333 eingestellt und erst der kleine Anschlag zurück gedreht, um