Text-Bild-Ansicht Band 225

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die Handkurbel einmal vorbei gehen zu lassen. Ist diese eine Umdrehung vollendet, so wird die Drehung der Handkurbel noch fortgesetzt bis zum kleinen Anschlage, der nun die Weiterdrehung hindert. Hiermit sind aber genau 1,333 Umdrehungen gemacht, wie es verlangt war. Ist bei dieser Einstellung eine Lücke geformt, bezieh. gefräst, so wird die Schneckenwelle durch die in Figur 2 am besten ersichtliche Druckschraube festgestellt; hierauf wird die Verbindung der Handkurbel mit der Schneckenwelle durch Lüftung der Klemmschraube an ihrer Nabe (Fig. 1 und 3) bezieh. durch longitudinale Bewegung des centralen Stiftes (Fig. 2) gelöst und erstere wieder in ihre normale Stellung zurückgeführt. Bei diesem Zurückführen der Handkurbel dreht sich dieselbe lose auf der Schneckenwelle. Ist sie in ihre normale Stellung gelangt, so wird sie wieder mit der Schneckenwelle fest verbunden. Hierauf wird die Druckschraube der letztern gelüftet. Dasselbe Spiel beginnt von Neuem bei jeder weitern Theilung. Kurz gesagt, besteht also die Operation des Theilens für irgend eine Zähnezahl zunächst in dem Einstellen des beweglichen Schiebers mit dem kleinen Anschlage auf den betreffenden Theilstrich, oder aber auch zwischen zwei Theilstriche. Letzteres ist jedoch für die Erzielung praktisch hinreichender Genauigkeit fast nie erforderlich. An die Einstellung schließt sich die Umdrehung der Handkurbel, und zwar macht diese entweder nur eine oder mehrere ganze Umdrehungen, oder aber eine oder mehrere ganze Umdrehungen und einen Bruchtheil einer solchen.

Es ist leicht einzusehen, daß die Theilung auf diese Weise mit jedem beliebigen Grade der Genauigkeit bewerkstelligt werden kann. Um diese aber noch zu erhöhen, genügt schon die Anwendung eines Schneckenrades von mehr als 200 Zähnen; überdies kann noch ein zweites Schneckenrad mit zugehöriger Schnecke in die Theilvorrichtung eingeschaltet werden. Insbesondere ist es von Wichtigkeit, daß man mit dieser Theilvorrichtung auch jede beliebige Primzahl findet, wie z.B. bei einem Schneckenrade mit 200 Zähnen die Zahl 201. In dem durch dieses Beispiel gegebenen Falle ist es zur Eintheilung nur nöthig, 200 : 201 = 0,995 Umdrehungen der Handkurbel zu machen, wozu der Schieber mit dem Anschlage auf 0,995 eingestellt wird. Bei der gewöhnlichen Anordnung mit Wechselrädern ist dies eine Unmöglichkeit, wenn nicht ein Wechselrad von 201 Zähnen schon im Satze der Maschine vorhanden ist. In dem Vorgesagten liegt auch die Begründung dafür, daß die Reihe der mit der neuen patentirten Scott'schen Theilvorrichtung möglichen Eintheilungen praktisch unbegrenzt ist.

J. P.