Text-Bild-Ansicht Band 225

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noch durch Aufhängen in einem kühlen Raume conservirte Trauben untersucht und folgende Resultate erhalten:

Textabbildung Bd. 225, S. 472

Hier wurden also Differenzen bis 10,5 Proc. gefunden. Je später man demnach vom Stock getrennte Trauben untersucht, um so weniger stimmen die durch Polarisation erhaltenen Resultate mit jenen der Fehling'schen Methode überein, und um so weniger ist man berechtigt, den Zucker der Traube als Invertzucker zu berechnen, da die Levulose um so mehr der Dextrose gegenüber vorzuherrschen scheint.

Namen der Sorten. Polarisirt. Nach
Fehling.
Differenz. Spec. Gew. Säure
in 1000.
Grad. Zucker.
Aepfel. Proc. Proc.
Härtling – 7,6 12,61 6,49 6,12 1,064 5,8
Rother Stettiner – 11,7 19,45 7,17 12,28 1,062 4,1
„ Rosmarin – 7,7 12,61 7,29 5,32 1,078 7,2
Platter Lederapfel – 12,3 20,35 7,36 12,99 1,067 6,2
Edelrother – 8,4 13,96 6,64 7,32 1,062 5,7
Gelber Winterstettiner – 7,2 12,01 6,08 5,93 1,058 6,4
Perlreinette – 5,1 3,38 9,32 0,94 1,073 6,7
Birnen.
Spina carpi – 15,4 25,56 5,16 20,40 1,064 2,5
Viguolese – 9,7 16,12 11,07 5,05 1,075 6,8
Trockener Martin – 13,4 23,01 9,02 13,09 1,1
Louise bonne – 14,3 23,75 8,16 15,59 1,063 1,9
Marie cuisse – 19,4 33,03 18,74 14,59 1,6

Am 21. December 1875 wurde nun der Saft einer Anzahl Aepfel und Birnen untersucht. Vorstehende Tabelle, die nur einen Theil der vom Verfasser mitgetheilten Analysen enthält, zeigt, daß die Berechnung