Text-Bild-Ansicht Band 281

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Gehäuse verbundenen Hahnküken a a1 a2 . . . ., welche mit dem Wechselgefässe B derart in Verbindung gebracht ist, dass die Hahnküken in derjenigen Lage, in welcher sie den Zugang zu den Kammern C absperren, in ihren Durchgangsöffnungen den gewünschten geraden Bohrstrang herstellen. In Fig. 14 nun ist die Verbindung der Steuerungsvorrichtung A mit dem Wechselgefässe B gleichzeitig so dargestellt, wie sie (erstere) der in Fig. 11 veranschaulichten Gesammteinrichtung entspricht. Die Steuerungsvorrichtung ist dementsprechend direct auf das Wechselgefäss B (Fig. 11) aufgebaut, und die Kammern C sind mit zum Herausdrücken des Syrups dienenden Einsteckröhren oder Kanälen l (Fig. 13) versehen, welche jedoch auch durch ausserhalb der Kammern angebrachte und an deren Boden einmündende Röhren ersetzt werden können. Die Gesammteinrichtung gestattet nun ferner, für die Zuleitung wie auch gleichzeitig für die Ableitung der Decksyrupe ein und dieselbe Durchgangsöffnung der Hahnküken zu benutzen, und es ist dementsprechend die Steuerungsvorrichtung an dem einen Ende mit dem zur Schleudertrommel führenden Rohre p, am anderen Ende mit dem Ablauf an der Centrifuge oder dem Ablaufbecken o (Fig. 13) verbunden. Die Zuführung der Druckluft erfolgt durch das Luftdruckrohr k (Fig. 14), und die Regulirung ihrer Zufuhr nach den einzelnen Kammern hin mittels gewöhnlicher, auf ihnen angebrachter Absperrvorrichtungen, oder aber es erhalten zu diesem Zwecke die Hahnküken der Steuerungsvorrichtung je zwei hinter einander und symmetrisch zu einander angeordnete und gleichgestaltete Durchgangsöffnungen, von denen die eine, welche mit den in die Kammern C einmündenden Zugängen f (Fig. 16) und andererseits mit den Röhren p (Fig. 14) correspondiren, für den Decksyrup, die anderen, welche mit den Zugängen g correspondiren, und andererseits mit dem Druckluftrohre p (Fig. 14) in Verbindung gebracht sind, zur Zuführung der Deckluft dienen, so dass, wenn eine Kammer C mit dem Rohre p in Verbindung gebracht wird, dieselbe gleichzeitig und genau in derselben Weise auch mit dem Druckluftrohre k verbunden ist.

In den Figuren ist die fortschreitende Einstellung der Steuerungsvorrichtung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 13 die Einstellung derselben in diejenige Lage, bei welcher der Inhalt der Kammer C in die Schleudertrommel befördert wird. Das Hahnküken a vermittelt hier den Zugang zur Kammer C, und die Hahnküken a1 a2 a3 . . . . bilden den geraden Rohrstrang; welcher zum Rohre p führt, und wenn nun die Hahnküken die vorher mit Bezugnahme auf Fig. 11 beschriebene Einrichtung besitzen, so ist gleichzeitig auch eine gleiche Verbindung zwischen der Kammer C und dem Druckluftrohre k hergestellt. Wird nun Hahn q geöffnet, so tritt die Druckluft in die Kammer C ein und drückt den Inhalt dieser Kammer in die Schleudertrommel. Fig. 13 zeigt diejenige Einstellung, bei welcher der Inhalt der Kammer C' herausbefördert wird, und die Hahnküken a2 a3 . . . . den geraden Rohrstrang hierfür vermitteln, während der aus dem Ablaufbecken o ablaufende Decksyrup durch das Hahnküken a hindurch der Kammer C zugeführt werden kann. Sodann erhält die Steuerungsvorrichtung die Einstellung, in welcher die Hahnküken a3 (Fig. 15) den geraden Rohrstrang für den aus der Kammer C'' in die Schleudertrommel zu befördernden Decksyrup vermitteln, während der aus der Centrifuge ablaufende Syrup der Kammer C' zugeführt werden kann und das Hahnküken a hierfür den geraden Rohrstrang hergibt. In dieser Weise schreitet die Einstellung nach der Kammer Cz hin weiter fort, und es ist ersichtlich, dass, während eine beliebige Kammer mit dem Rohre p oder aber dem Ablaufbecken o in Verbindung gebracht wird, die übrigen Hahnküken bezieh. deren Durchgangsöffnungen einen – an der betreffenden Kammer beginnenden oder aber an ihr endenden – directen geraden Rohrstrang vermitteln, ein Ansammeln bezieh. Zurückhalten von Syrupresten – und somit ein Vermischen derselben mit den weiter folgenden Decksyrupen – bei dieser Anordnung der Steuerungs-vorrichtung ausgeschlossen bleibt, da die das Vermischen veranlassenden Stutzen Verbindungen nunmehr vermieden sind.

An Stelle der in den Figuren dargestellten Dreiwege-Durchgangsöffnung in den Hahnküken können dieselben auch mit einer einfachen Gradwege-Durchgangsöffnung versehen werden; hierbei sind alsdann die drei Hahnzugänge am Kreisumfange des Hahngehäuses in gleichen Abständen von einander, und die Durchgangsöffnungen in den Hahnküken a dementsprechend einseitig, in dem Kreisquerschnitte der letzteren liegend, angeordnet. Ebenso können die Hahnküken a auch axial normal zu den in die Kammern C einmündenden Zugängen gerichtet im Steuerungsgehäuse angeordnet sein, und es erhalten in diesem Falle die Hahnküken je eine Gradwege- und je eine im rechten Winkel umbiegende Durchgangsöffnung, von denen erstere zur Herstellung des geraden Rohrstranges, die andere zur Herstellung der Verbindung mit der zugehörigen Kammer C dient. In gleicher Weise mit einer geradwegigen und einer im rechten Winkel umbiegenden Durchgangsöffnung ausgestattet, können auch Schieber (zweckmässig von kreisrundem Querschnitt) an Stelle der Hahnküken verwendet werden.

Zur Durchführung der Arbeitsweise können auch bei Anwendung der hier beschriebenen Steuerungseinrichtung sowohl der relative Standort der Wechselgefässe gegenüber dem der Centrifugen, wie die relative Anzahl der Wechselgefässe und Centrifugen, welche man unter einander verbindet, wieder ganz nach Belieben wechseln, wie auch die Ab- und Zuleitung der Decksyrupe ebenfalls wieder entweder mittels Druckluft oder Pumpwerk, oder die Zuführung zur Schleudertrommel, eventuell auch durch die eigene Schwere der Decksyrupe erfolgen kann und dementsprechend die Sammelkammern entweder durchwegs geschlossen oder oben offen, sowie die Verbindungen der Steuerungsvorrichtung mit den Wechselgefässen verschieden sein können. Es sei z.B. eine Centrifuge mit zwei Wechselgefässen verbunden, von denen das eine zum Aufsammeln der Ablaufsyrupe dient, und neben derselben das zweite, welches zur Zuführung der Decksyrupe in die Schleudertrommel dient, oberhalb der Centrifuge aufgestellt. Dabei kann die Ueberführung des Decksyrups aus den Kammern des einen in die mittels entsprechender Rohrverbindungen correspondirenden Kammern des zweiten Wechselgefässes entweder mittels Druckluft oder mittels Pumpwerkes erfolgen. Es erhält dann das erste Wechselgefäss eine Steuerungsvorrichtung für die Regulirung des Zuflusses der aus der Centrifuge ablaufenden Syrupe, während zwischen dem zweiten Gefässe und der Centrifuge eine Steuerungsvorrichtung für den der Schleudertrommel zuzuführenden Decksyrup eingeschaltet ist, wie denn auch bei Anwendung der