Text-Bild-Ansicht Band 282

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Construction bilden die Stücke c1, f und g. Der Mittelpunkt der so hergestellten Kugelfläche liegt in der Achse der Kolbenstange, die Büchsen können also der Kolbenstange einigermaassen folgen, wobei die Ringe d und f auf ihren flachen Unterlagen sich verschieben.

In Fig. 22 wird die Verpackung von einzelnen Ringen aus Zapfenlagermetall gebildet, deren Zusammenpressung durch die Stopfbüchsenbrille k erfolgt.

Textabbildung Bd. 282, S. 79
Das Zusammenpressen der Verpackung wirkt auf ein Auseinandertreiben der Büchsen cc1 hin, wodurch bewirkt wird, dass die Büchsen und Ringe an allen Flächen fest auf einander gedrückt werden und dampfdicht schliessen.

Textabbildung Bd. 282, S. 79
Die in Fig. 23 dargestellte Einrichtung hat den kugelförmig abgerundeten Rand der Büchse c1 an dem inneren Ende derselben angebracht, und ist der Ring d auf dem grösseren Ringe e1 gelagert. Die Ringe f und d liegen hier nahe bei einander, was zur Folge hat, dass die Anschmiegung an die Kolbenstange erleichtert wird. Will man auf eine erheblichere Verschiebbarkeit verzichten, so kann man die Ringe d und f wegfallen lassen. Diese Construction gestattet, wie ein Blick auf Fig. 24 zeigt, immerhin noch eine Verschiebung der Stopfbüchse senkrecht zur Richtung der Kolbenstange.

Die nachstehende Stopfbüchse der United States Metallic Packing Company, Bradford, welche nach Engineering vom 13. December 1889 schon seit langer Zeit in Amerika mit Erfolg angewandt wurde, ist neuerdings durch W. E. Plummer, Liverpool in England eingeführt. Die Stopfbüchse besteht nach Fig. 25 bis 29 aus acht Blöcken a von Antifrictionsmetall, die in einem Ringsegment (Fig. 29) untergebracht und von Rankenfedern b an die Kolbenstange gepresst werden. Die Pressung ist gerade hinreichend, um Dichtung zu erzielen. Den äusseren Abschluss bildet der kugelförmig abgedrehte Ring e. Die ganze Verpackung wird von der Platte d getragen und von vier Rankenfedern derselben zusammengehalten. Eine Büchse f umschliesst die ganze Packung. Von den Abbildungen zeigt Fig. 25 einen Querschnitt, Fig. 26 die Packung nach Wegnahme der Büchse f, Fig. 27 bis 29 zeigen die entsprechenden Theile in äusserer Ansicht. Die Stopfbüchse ist für Schiffs- und Landmaschinen bestimmt. Bei der Pennsylvania-Eisenbahn sollen 10000 Stück derselben bei Locomotiven in Gebrauch sein.

Textabbildung Bd. 282, S. 79
E. Missel's Stopfbüchse zeigt, ganz abweichend von