Text-Bild-Ansicht Band 282

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Für die Bethätigung des 1580 mm langen und 660 mm breiten Aufspanntisches ist ein Dreischeiben werk am Betthinterende vorgesehen, welches mittels zweier gleichgrosser Winkelradpaare die Tischspindel i treibt, dessen Bewegungsumkehrung durch Riemenverschiebung bezieh. durch Einwirkung eines Hubklötzchens auf der Steuerscheibe und der Riemengabel möglich wird. Gewicht der Maschine ist zu 2500 k angegeben.

Textabbildung Bd. 282, S. 172
Schleifwerk für Steuerungsbogenschleifen. Nach Revue industrielle, 1891 Nr. 29 * S. 281, ist die in Fig. 13 und 14 dargestellte, 1750 k schwere Maschine zum Ausschleifen der Bogenschleifen für Stephenson'sche Schiebersteuerung eingerichtet.

Auf dem Kastenbock ist ein Ständer aufgesetzt, an dessen oberer stellbarer Führungsplatte ein Bolzen befestigt ist. Die an diesem Bolzen angelenkten Stangenhülsen tragen die Bogenschleife, welche vermöge eines Kurbelwerkes in regelmässige Schwingungen um den oben liegenden Bolzen versetzt wird.

Textabbildung Bd. 282, S. 172
Durch die Bogenschleife ist nun die Schleifradspindel derart durchgeführt, dass Berührung des Schleifrades nur immer auf je einer Seitenfläche des inneren Schleifbogens vorhanden ist.

Indem nun dieser kreisenden Schleifspindel ausserdem eine periodische axiale Hubbewegung vermöge einer auf einen Doppelhebel einwirkenden Schraubenradkurbel selbständig ertheilt wird, ist der Schleifvorgang wesentlich vervollständigt. Hiernach schiebt sich die Schleifradspindel durch eine Rohrwelle, auf welcher die Antriebscheibe m sitzt.

Schleifwerk für Hebel- und Gelenkstangen (Fig. 15 und 16). Dem äusseren Ansehen ist diese Schleifmaschine einer Fräse nachgebildet, nur dass an Stelle der Fräsespindel eine mit axialer Hubbewegung ausgestattete; rasch kreisende Schleifradspindel liegt. Auch die Hubbewegung des wagerechten Tisches-Schlittens ist mittels eines selbständigbetriebenen Kurbeltriebwerkes durch einen eingeschalteten Doppelschlitzhebel bewerkstelligt. Gewicht der Maschine sammt Vorgelege 1150 k.

Standard-Schleifrad-Abrichtwerkzeug.

Textabbildung Bd. 282, S. 172
Textabbildung Bd. 282, S. 172
Nach American Machinist, 1891 Bd. 13 Nr. 17 * S. 11, besteht das beifolgende Werkzeug aus einem Griff, in dessen Gabel um einen stählernen Bolzen frei eine glasharte, reihenweise mit kegelförmigen Löchern versehene Stahlwalze kreist, deren Lochränder ebenso viel Angriffskanten für das abzurichtende Schleifrad abgeben. Erzeugt wird dieses Abrichtwerkzeug von der Standard Tool Comp. in Cleveland, Ohio.