Text-Bild-Ansicht Band 282

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In Fig. 7 ist die Befestigungsart des Stahlblattes auf die 50 mm starke Spindel dargestellt, deren Fest- und Losscheiben d 200 mm Durchmesserund 100 mm Breite besitzen. Diese Antriebsspindel läuft in einem Bügelständer a an, dessen oberer Stirnfläche ein Helm h angeschraubt ist, in welchem drei Führungsschrauben c das Sageblatt gegen das Schüttern sichern sollen.

Textabbildung Bd. 282, S. 195
Neben den Antriebscheiben d ist eine 120 mm grosse Scheibe e für den Betrieb der Tischschaltung im Arbeitsgange angeordnet, dessen Riemen auf die Fest- und Losscheibe f geführt ist, während für die Einstellbewegungen des Tisches ein besonderer, unmittelbar vom Deckenvorgelege der Maschine abgeleiteter Riemen auf die Scheiben g derselben Steuerwelle wirkt.

Textabbildung Bd. 282, S. 195
Um nun die Schaltungsstärke des Tisches dem Härtegrad des Steinmaterials vollständig anpassen zu können, sind an Stelle der üblichen Stufenscheiben Kegeltrommeln h und h1 angebracht, deren Riemenführung mittels einer Schraubenspindel k und einer Führungsstange l für die Riemengabel i durchgeführt ist. Im Arbeitsgang wird nun die auf der Steuerwelle h1 befindliche Schnecke m mit dem Schneckenrade n durch Verschiebung der Rohrwelle o in Eingriff gebracht, wodurch die grosse Schneckentrommel p (20 mm Steigung), welche in die an der Tischunterseite angeschraubte Zahnstange q einsetzt, bethätigt wird. Auf dieser Rohrwelle sind ausserdem, in entsprechendem Abstande, zwei Winkelräder r1 und r2 aufgekeilt, welche einzeln in ein drittes, auf der Antriebswelle h aufgestecktes Rad r einlegen, wodurch bei ausgerückter Schnecke m ein Wendetriebwerk für Rechtsund Linksbewegung in rascher Gangart entsteht, wobei ein Stellhebel s die Einstellungen vermittelt.

Textabbildung Bd. 282, S. 195
Der 950 mm breite und 2 m lange Aufspanntisch t läuft auf Flachbahnen des 3 m langen Bettes, besitzt eine schmale in einer Langleiste eingehobelten Rinne, in welche der untere Theil des Sägeblattes einsetzt und verschiedene querliegende nach dem Tischrande zu auslaufende Aufspannschlitze. Simse, Stäbe u. dergl. können aber in die Plattenränder mittels einer in (Fig. 6) gezeichneten Fräse bearbeitet werden. Die zwei in die Lagerungen u des Gestells eingesetzten Lagerschrauben w bilden die eigentliche Lagerung für die mit 2500 minutlichen Drehungen umlaufenden Fräsespindel x, auf welcher die Betriebsscheibe v und die mit Diamanten besetzte Fräsescheibe y angebracht sind. Obwohl diese Anordnung ein bequemes Auswechseln der Lagerspindel gestattet, erscheint doch die Lagerung einer so rasch umlaufenden Spindel mittels Stellschrauben n etwas bedenklich.

Grosse Kreissäge.
(Fig. 8 bis 11.)

In Steinblöcken von 3 m Länge und 3 m Breite können Schnitte von 900 mm Tiefe mittels einer Kreissäge von 2,2 m Durchmesser geführt werden.

Textabbildung Bd. 282, S. 195
Auf der mit Trapezgewinde versehenen Kreissägespindel a von 120 mm Aussendurchmesser wird das mittels eines Keiles b mitgenommene, mit Nebenscheiben c