Text-Bild-Ansicht Band 282

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94,4

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97,2

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94,4

88,3

83,3

78,3

75,6

73,3

71,1

67,2

70,0
Summen
Mittelwerthe
2248,3
112,4
2228,2
111,4
2167,9
108,4
2088,3
104,4
2041,2
102,1
1919,7
96,0
1850,4
92,5
1798,1
89,9
1750,3
87,5
1732,7
86,6
1701,2
85,1
1616,1
80,8
1616,2
80,8
1624,8
81,2
1649,2
82,5
1656,0
82,8

seitdem der Kolben die Zone vollständig bedeckte, d.h. etwas unter 83,3° liegt; diese Temperatur behält die Zone E auch innerhalb der Zeit 4 bei. Während der Zeit 5 ist die Temperatur von 83° bis auf die Temperatur des Dampfes oberhalb des Kolbens am Ende dieser Zeit, also auf 126,0° gestiegen und wir nehmen nun an, dass die mittlere Temperatur der Zeit 5 zwischen 83° und 126° liegt, also 106,2° betrage.

Textabbildung Bd. 282, S. 201
Während der Zeit 16 wird die Zone E, je nachdem der Kolben emporgeht, wieder von diesem bedeckt und ihre Temperatur kann bis an das Ende der Zeit 17 gleich der mittleren Temperatur des Dampfes, also zu 91,6° angenommen werden; innerhalb der beiden nächsten Zeiten fällt dann ihre Temperatur wieder und sie nimmt diejenige des Dampfes unter dem Kolben, welche 67,2° beträgt, an, so dass sich innerhalb der Zeiten 18 und 19 eine mittlere Temperatur von 79,4° vermuthen lässt.

In derselben Weise ist auch bei Aufzeichnung der Temperaturen der übrigen Zonen zu verfahren.

Das Diagramm (Fig. 12) zeigt, dass die Zone Z am wärmsten, diejenige N am kältesten ist, und zwar beträgt die Differenz der Temperaturen ungefähr 33°; dies ist wohl zu beachten.

Der untere Theil des Cylinders ist kälter als der obere, so dass dadurch ein senkrechter von oben nach unten und möglicher Weise auch ein wagerechter nach aussen gerichteter Wärmestrom entsteht.

Bei einem doppeltwirkenden Cylinder dagegen liegt die Curve nach der Mitte zu niedriger und steigt an den äussersten Enden, auch ist der Unterschied zwischen Maximal- und Minimaltemperatur weit geringer. Der senkrechte Wärmestrom pflanzt sich hier nach zwei Richtungen, von oben und von unten nach der Mitte zu, fort, wodurch die Erscheinungen der Fortpflanzung weniger verwickelt ausfallen, als bei einem einfach wirken den Cylinder.

Wenngleich die vorstehend beschriebenen, von Dorthin vorgenommenen Messungen der Temperaturschwankungen im Inneren der Cylinderwand (vgl. auch Proceedings of the Institution of Civil Engineers 1889/90 Nr. 2457) zu äusserst lehrreichen und interessanten Ergebnissen führten, deren Richtigkeit, wie die Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure vom 22. August 1891 S. 962 berichtet, soweit erkennbar, auch von dem bereits oben erwähnten Prof. Kirsch anerkannt wurde, so werden dieselben doch nach dem Letztgenannten erst dann eine genügende Unterlage zur Ableitung der charakteristischen Constanten der Wärmebewegung bieten, wenn zunächst über folgende zwei Fragen noch vollständige Aufklärung geschaffen ist:

1. Wie verhält es sich mit dem Herabrinnen des Condensationswassers an der Cylinderwand unter den verschiedenen Verhältnissen?

2. In wie weit kann man sich bezüglich der Dampf Spannungen – also auch Temperaturen – im Inneren des Cylinders auf die Angaben des Indicators verlassen?