Text-Bild-Ansicht Band 282

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Lister's Schraubenschneidmaschine (Fig. 9 und 10).

Textabbildung Bd. 282, S. 234
Schraubenbolzen von 12 bis 38 mm Durchmesser werden mit Gewinde durch die Maschine von Lister und Comp. in Keighley versehen. Die hohle Stahlspindel wird von einer Nebenwelle, durch Vermittelung zweier Radpaare (Fig. 10) mittels einer vierläufigen Stufenscheibe angetrieben.

Textabbildung Bd. 282, S. 234
Da nun die Räder a und b des ersten Radpaares vertauscht bezieh. verwechselt werden können, so erhält man hierdurch bei kräftiger Uebersetzung einen achtfachen Geschwindigkeitswechsel. Beachtenswerth ist der Messerkopf mit drei radial stellbaren Messerhaltern. Die Gewindstähle bestehen aus Flachstahlstäben von beliebiger Länge, so dass ein Nachschärfen oder Nachschneiden der Gewindestähle beinahe keine Einbusse an Stahlmaterial verursacht.

Der mit Bogenschützen versehene Schneidkopf besteht aus Schmiedeisen, dessen sämmtliche Gleitflächen eingesetzt sind. Die drei Stahlhaltergehäuse haben breite Auflageflachen (Industries 1890 Bd. 8 * S. 569).

Adams' Schraubenschneidmaschine (Fig. 11).

Textabbildung Bd. 282, S. 234
Eine von der Capitol Manufacturing Comp. in Chicago gebaute Zwillingsmaschine ist nach American Machinist 1890 Bd. 13 Nr. 44 * S. 5 bezieh. Industries 1890 Bd. 8 * S. 235 derart eingerichtet, dass im Bedarfsfalle eine Seite zum Schneiden von Rechtsgang-, die andere für Linksganggewinde, bezieh. beide Theile für gleiche Gewindart eingestellt werden.

Barrow's Schraubenschneidbank (Fig. 12).

Engineering 1890 Bd. 50 * S. 301 beschreibt eine von Th. Shanks und Comp. in Johnstone gebaute Schraubenschneidbank, mit welcher Bolzen bis 105 mm Stärke gedreht und auf einem Schnitt mit Whitworthgewinde versehen werden.

Textabbildung Bd. 282, S. 234
Das durch den Schneidkopf und die Hohlspindel geführte Werkstück liegt rechts in einem Spannkopfschlitten festgespannt, während an das andere freie Ende eine lange Stabspitze angestellt wird, so dass dadurch eine axiale Lage des Werkstückes ermöglicht ist. Beide Schlitten sind durch zwei Seitenstangen zu einem Rahmen verbunden.

Unter der Wange ist die dreiläufige Stufenscheibe angebracht, welche durch ein Zwischenvorgelege die Hauptspindel bethätigt, während die verlängerte Zwischenwelle zum Schaltbetrieb der Schlittenspindel benutzt ist.

J. Spencer's Schraubenschneidbank (Fig. 13).

Zum Drehen und Gewindschneiden von 31 bis 105 mm starken und 1830 mm langen Schraubenbolzen mittels Schneidbacken sowie zum Gewindeschneiden der dazu gehörigen Muttern ist die von James Spencer in Manchester gebaute Schraubenschneidbank in der Hauptsache in Verwendung.

Nach Engineer 1890 Bd. 70 * 8 232 hat die Stahlspindel