Text-Bild-Ansicht Band 282

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derselben ein Stift eingeschraubt, auf welchem eine kleine Spule I mit Bindedraht sitzt.

Textabbildung Bd. 282, S. 256
Textabbildung Bd. 282, S. 256

Vor dem Spulenstift befindet sich an einem kleinen Arm eine Leitrolle t, über welche der Bindedraht geführt wird, bevor er durch die Schlitze des Blattes c der Lade F tritt. Seitlich des Spindelkopfes D sind zwei Federn angeschraubt, die an ihren Enden hakenförmige Bremsklötze tragen, welche letzteren die Spule festhalten und gleichzeitig eine regulirbare Bremsung für die Spule abgeben.

Textabbildung Bd. 282, S. 256

Die Antriebswelle W1 setzt durch Schnecke f1 die Welle W mittelst Schneckenrades f in Umdrehung. Auf Welle W befindet sich lose ein Stirnrad g, welches nach dem Rade f zu einen vorspringenden Rand g1 mit zwei diametral liegenden Ausschnitten besitzt, in welche die Nase einer am Schneckenrad f um einen Stift drehbar befestigten Klinke h greift. Die Klinke ist ein um besagten Stift drehbarer Doppelhebel, der an seinem einen Ende die Nase, an seinem anderen Ende einen Stift h1 trägt, der, durch eine grössere Oeffnung des Rades f durchtretend, nach der dem Stirnrad g abgewendeten Seite vor f vorsteht. Durch eine Feder h2, die am Rade f sitzt, wird die Nase der Klinke stets an den vorspringenden Rand von g gedrückt, so dass sie, wenn mit Rad f gedreht, auf dem Rande des feststehenden Rades g schleift und in die Ausschnitte des letzteren einspringt, wenn die Nase über diesen angelangt ist. Ist die Nase in einen der Ausschnitte eingeschnappt, so findet eine feste Kupplung zwischen Schneckenrad f und Stirnrad g statt und letzteres muss der Bewegung des ersteren folgen. Nun ist über Welle W ein Arm k an die Querschiene B angeschraubt, der dicht am Schneckenrad f eine schiefe Ebene hat. Der aus Rad f hervorragende Stift h1 der Klinke h tritt nun bei seiner Drehung mit f unter diese schiefe Ebene, wird von derselben niedergedrückt und hebt so die am anderen Ende der Klinke sitzende Nase aus dem Ausschnitt des Randes g1 aus. Die Kupplung zwischen Schnecken- und Stirnrad ist daher unterbrochen und tritt erst wieder ein, nachdem das Schneckenrad f eine halbe Umdrehung vollendet hat und die Klinkennase in den zweiten Ausschnitt tritt. Das Stirnrad g folgt so abwechselnd einer halben Umdrehung des Schneckenrades f und bleibt eine halbe Umdrehung in Ruhe.

Textabbildung Bd. 282, S. 256
In das an der Lade durch die Träger- und Bindedrähte gebildete Fach wird von der Seite her das Holzstäbchen