Text-Bild-Ansicht Band 282

Bild:
<< vorherige Seite

vorgeschoben werden. In Fig. 43 und 44 ist die Vorder- und Rückansicht einer Maschine für 460 mm Rohrgrösse und 50 mm Wandstärke und in Fig. 45 eine solche für grosse Rohre in Anwendung am Ort dargestellt, wobei zwei bis drei Männer zum Betriebe zureichen.

Textabbildung Bd. 282, S. 263
Zum Durchstechen eines 460 mm grossen Rohres wird eine Stunde gebraucht, während nach alter Art die doppelte Zeit bei grösserem Rohrverlust aufgewendet werden muss.

Fletcher und Emmert's Schneidkluppe. Fig. 45 bis 47.

Textabbildung Bd. 282, S. 263
Textabbildung Bd. 282, S. 263
J. S. Flelcher und J. S. Emmert in Chicago V. S. haben ein englisches Patent Nr. 3327 vom 24. Febr. 1891 auf eine Schneidkluppe mit stellbarem Schneidwerk und Führung des Werkstückes genommen. Die Kegelbohrung der Nabe des Kluppenkörpers AB ist entweder mit durchlaufendem oder abgesetztem Gewinde C versehen, in welches der federnde Schneidbacken D und nach Bedarf der Führungskörper K für das Werkstück eingeschraubt werden.

Textabbildung Bd. 282, S. 263
Der aus einem Stück gefertigte vierfache Schneidbacken D besitzt einen Schlitz H und vier Fensteröffnungen F zur Erhöhung der Federkraft, in Folge dessen derselbe nach Belieben höher oder tiefer in die Nabe eingeschraubt werden kann, wodurch die Schneidkanten G entsprechend zusammenrücken, so dass durch Verlegung des Schneidkörpers D auch der Gewindedurchmesser geregelt werden kann.

Zur Feststellung dient ein Kegelstift I, welcher den Schneidkörper fest an das Nabengewinde presst.

Textabbildung Bd. 282, S. 263
Gelöst wird dieser Kegelstift I durch den Führungsring K, welcher nach oben zu geschraubt den Stift herausdrückt.

Auch dieser Ring besitzt Aussparungen L und Schlitze zur Erzielung einer federnden Wirkung, behufs Regelung der Führungsweite.

Besondere Beachtung verdient die äusserst feine Einstellung nach dem Gewindedurchmesser und die axiale Führung des zu schneidenden Werkstückes.

N. Harris' Schneideisen mit Schneidkluppe. Fig. 48.

Nach dem Nordamerikanischen Patent Nr. 369002 vom 30, Nov. 1886 besteht dieses vereinigte Werkzeug aus