Text-Bild-Ansicht Band 4

Bild:
<< vorherige Seite

Er hätte überdieses den Vortheil, daß er anzeigt, ob das auf die Rectificatoren fließende Wasser darauf zu kalt gehalten wird oder nicht. Wenn die Temperatur dieses Wassers die zweckmäßige ist, so sammelt sich in die lezte Zelle kein Pflegma; oder nur selten etwas weniges. Findet sich aber mehr Pflegma darin, so ist es ein Zeichen, daß sich Geist mit niedergeschlagen hat, und dieses geschieht, wenn die Temperatur des Wassers auf den Rectificatoren zu niedrig ist. In diesem Falle muß das Pflegma wieder in die Blase gelassen werden.

Diese Zellen, die sinnreich sind, würden mehr Nuzen stiften, wenn der innere Raum dieses Rectificators nicht so tief wäre; ungeachtet der wirbelnden Bewegung, welche diese viele Zellen den Dampfen mittheilen, müssen sehr viele den Rectificator verlassen, ohne die Wirkung der kühlenden Flächen erfahren zu haben: und alles, was von solchen Konstruktionen früher gesagt worden ist, gilt auch von diesem Apparat.

h. Oberer Theil des Rectificators. Er bildet einen Behälter, der mit Wasser angefüllt ist.

i. Trog, der unter dem Rectificator steht, und worin das Pflegma aus den Zellen des Rectificators abgelassen wird.

k. Rohr, welches das zu warm gewordene Wasser von dem ersten Rectificator in den Trog i abläßt.

l. Rohr, welches das zu warm gewordene Wasser von der Decke des zweiten Rectificators h in den Trog i führt.

m. Rohr, welches die rectificirten Dämpfe in den Condensator leitet.

n. Kühlfaß.

o. Kupferner Kasten, der im Kühlfasse steht, und worin die Verdichtung der Dämpfe eben so gut vor sich gehn soll als in der Schlange.