Text-Bild-Ansicht Band 4

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der Blase wenigstens die Hälfte des Durchmessers des Bodens halte. Die Breite dieser Oeffnung bestimmt die Breite der auf der Wölbung h liegenden Scheibe gg.

Dieses Helmrohr, welches genau in die breite Mündung der Blase paßt, ist seitwärts hin gebogen, und fügt sich mit seiner oberen Mündung, deren Verhältniß die Zeichnung anzeigt, in die obere Oeffnung der Röhre l.

l. Ein Rohr, welches die Dämpfe aus k in die zweite Blase o führt. Es geht durch dieselbe schräg bis nahe an ihren Boden hin, wo es an der Scheibe mm angelöthet ist.

mm. Fein durchlöcherte Scheibe, die den ganzen Boden der Blase o bedeckt, und in welcher sich das Rohr l öffnet. Sie ist vermittelst eines Charniers in zwei ungleich große Theile getheilt; an dem größeren ist das Rohr l angelöthet. Dieser größere Theil hält ringsherum an dem Kessel o fest, aber der kleinere Theil kann aufgeklappt, und muß aufgeklappt werden, wenn der Boden des Kessels gereinigt wird.

n. Wölbung des Bodens des Kessels o, unter der Scheibe m. Die Dämpfe, die sich aus der ersten Blase i erheben, werden genöthigt durch die vielen kleinen, in dieser Scheibe befindlichen Löcher durchzuziehn.

o. Zweite Blase. Sie vertritt hier die Stelle eines Rectificators. Es wird nämlich in dem Raume derselben eine beträchtliche Menge, größtentheils wässriger Dämpfe niedergeschlagen, die sich auf dem Boden dieses Kessels sammeln; vermittelst dieses Pflegmas geschieht hier eine Zerlegung der aus dem Kessel i sich erhebenden Dämpfe.

p. Helmrohr für die Blase o. Der Durchmesser der Oeffnung dieser Blase ist auch hier zu dem Durchmesser der Blase selbst, wie 1 zu 2, und eben so groß ist die untere Oeffnung des Helmrohrs. Dieses Helmrohr wird seitwärts abgebogen, wie das des ersten Kessels. Die Größe der