Text-Bild-Ansicht Band 291

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eine über den Riemenscheiben angeordnete Kreisscheibe zum Schwingen veranlasst, wodurch die zwei in Curvennuthen der Kreisscheibe einsetzenden Riemenhebel bewegt werden.

Textabbildung Bd. 291, S. 32
Da ferner im Maschinengestell längsseits unter dem Stösselschlitten ein freier Raum für das Durchschieben langer Werkstücke vorhanden ist, so muss man die Zahnstangentriebräder nothgedrungen etwas seitlich von der Maschinenachse anordnen.

Um nun dadurch nicht ein in wagerechter Ebene wirkendes Kraftpaar hervorzurufen, werden zwei Zahnstangentriebwerke mit versetzten Zähnen angewendet.

Da nun auf der zweiten Getriebswelle die Kurbelscheibe für den Schaltbetrieb sich befindet, diese Welle aber je nach der Grösse des Stösselhubes mehr als eine Umdrehung machen wird, und weil ferner der Schaltbetrieb nur während des Stösselrücklaufes sich abspielen darf, so wird diese auf einer Hülse sitzende Kurbelscheibe von derjenigen Losscheibe bethätigt, auf welche der Arbeitsriemen aufläuft.

Diese Scheibe liegt an der Maschinengestellwand, steckt auf einer Hülse, welche durch das Wellenlager nach dem inneren Kastengestell führt, und wo ein feingezahntes Zahnradpaar die Verbindung dieser beiden Hülsen besorgt.

Die Lodge-Davis Machine Tool Co. in Cincinnati, Ohio, führen diese Querhobelmaschine statt mit Riemenverlegung auch mittels doppelter Reibungskuppelung aus, sowie die Kurbelscheibe für den Schaltbetrieb auch mittels Reibungsklemmgesperre immer nur während der Rücklaufbewegung gedreht werden kann.

In dieser abweichenden Ausführung wiegt diese Querhobelmaschine annähernd 1400 kg, während die in Fig. 6 abgebildete Maschine mit 790 mm Hub 1350 kg wiegen soll.

J. Spencer's Rundhobelmaschine.

Textabbildung Bd. 291, S. 32
Zum Hobeln cylindrischer und kegelförmiger Flächen ist nach Industries, 1892 Bd. 13 * S. 145, die in Fig. 7 dargestellte