Text-Bild-Ansicht Band 286

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ausgesetzt wird, unternahm Edmund L. Neugebauer nach der Zeitschrift für angewandte Chemie die folgenden Laboratoriumsversuche:

Textabbildung Bd. 286, S. 177
4 l eines Brunnenwassers von 93° Härte wurde in einem weiten mit Tubus und beweglichem, innerhalb etwas nach oben gekrümmtem Heber versehenen Cylinder mit den erforderlichen Mengen Kalkwasser und Sodalösung gefällt, von Zeit zu Zeit Proben genommen und die Härte mittels Seifenlösung bestimmt. Dieselbe betrug

nach 1 Tage 2,5°
2 Tagen 1,7°
5 5,0°
8 9,0°
76 12,0°
100 15,6°

Die Gewichtsanalyse ergab (mg im Liter):

CaO MgO
des ursprünglichen Wassers 771 114
erweichten Wassers nach 1 Tage 8 11
100 Tagen 20 96

Die Härte des Wassers hat somit im Laufe von 100 Tagen um 13° zugenommen und zwar, wie die Gewichtsanalyse zeigt, ganz vorwiegend auf Kosten der im Niederschlage befindlichen basisch kohlensauren Magnesia, während der Kalkgehalt eine viel unbedeutendere Zunahme erfahren hat.

Wellencentrir- und Anbohrvorrichtungen.

Mit Abbildungen.

Marbaise's Anbohrvorrichtung für Wellen.

Textabbildung Bd. 286, S. 177
Textabbildung Bd. 286, S. 177
Nach dem D. R. P. Nr. 49601 vom 19. März 1889 wird über das Wellenende A (Fig. 1) eine Hülse B mittels Stellschrauben regelrecht befestigt; so dass ein an die Stirnscheibe E der Hülse B angeschraubtes Bohrlager C genau nach dem Körnermittelpunkt der Welle zeigt. Der auf C geschraubte Lagerdeckel E7 sowie eine Bohrwelle D vervollständigen