Text-Bild-Ansicht Band 292

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durch deren Gewicht i der Backen h auf die Bremsscheibe presst, sobald die Hebelstützrolle k in eine vertiefte Mulde der Steuerschiene l gelangt, was der Mittellage derselben bezieh. der Umsteuerungsperioden entspricht.

Textabbildung Bd. 292, S. 294
Zwei Federwerke m, m (Fig. 68) erhalten die Steuerschiene l in der Mittellage, welche mittels eines Kreuzhebels n in Rechts- oder Linkslage durch das über Leitrollen laufende Steuerseil o gebracht, sobald eines der beiden Enden durch den Handsteuerhebel p, der am Fahrgehäuse steckt, gespannt wird. Zur Begrenzung der Fahrgeschwindigkeit ist auf der Schnecken welle f noch ein Schwungkugelregulator q vorhanden, dessen Hülse einen Kreuzwinkelhebel r bethätigt. An einem Hebelende desselben ist ein Einlegezahn angelenkt, welcher sich in einem der zwei keilförmigen Einschnitte der Ausrückschiene einlegt, welche den Endstellungen entsprechen. Das andere Hebelende trägt einen Eisenkern für das Solenoid s, welches bei zu grosser Stromstärke in die Spule gezogen, wobei der Einlegezahn aus der Steuerschiene l ausgehoben wird.

Dahingegen wird bei übernormaler Fahrgeschwindigkeit der Kugelregulator q durch den Kreuzhebel r der Eisenkern aus der Spule gehoben und dadurch die Stromstärke abgemindert.

Dieser Einlegezahn von r muss leicht ausrückbar sein, damit die Verlegung der Steuerschiene l durch den Handhebel p nicht zu schwer wird.

Um ferner eine stetige Stromzuführung zu sichern, ist an der Schiene l ein Band t befestigt, durch welches Stange u und damit der Kolben v gehoben wird, sobald die Steuerschiene l in den Endlagen eingestellt ist.

Alsdann setzt aber der unter Federwirkung stehende Sperrzahn w in den Einschnitt der Schienenunterkante ein. Dagegen werden in der Mittellage der Steuerstange l das Band t und die Stange u frei, so dass der Kolben v unter der Einwirkung seiner Feder nieder gestellt und damit der Sperrzahn w aus dem Zahnschnitt ausgehoben wird.

Textabbildung Bd. 292, S. 294
Zur weiteren Betriebssicherheit sind noch die Thermostaten xx vorhanden, welche das Warmlaufen der Lager angeben, indem diese in einem Stromkreise liegen, der beim Warmwerden geschlossen wird und das Läutewerk y einrückt, welches übrigens auch dann ertönt, sobald die Steuerschiene l bezieh. das Hebelkreuz n Zwischenlagen einnimmt, also nicht in den vorschriftsmässigen Endstellungen bezieh. in der Mittellage sich befindet.

An die Schneckenwelle f (Fig. 68 bis 71) ist ein Gleichstromelektromotor M (System Eickemeyer) angekuppelt, dessen Schaltvorrichtung für die Umkehrung der Drehbewegung, sowie die Vorrichtungen zur Sicherung gegen Ueberlastung der Ankerwindungen in Fig. 72 bis 75 zur Ansicht gebracht sind. G ist der Generator (Elektromotor der Centrale) und M der Elektromotor der Fahrstuhlwinde, 1 und 4 ist die Hauptzuleitung für den elektrischen Strom, sowie C die Schaltvorrichtung, deren Bürstenbrücke B mittels eines an die Steuerschiene l (Fig. 68 und 69) angelenkten Zahnbogens A gedreht und derart über die Segmentplatten gestellt wird, dass der Stromkreis geschlossen wird.

Textabbildung Bd. 292, S. 294
Entsprechend den drei Ringsegmenten der Schaltvorrichtung C besteht der Brückenhebel B aus drei über einander liegenden isolirten Bürsten m, m1 und m2 für die inneren, mittleren und äusseren Segmente.

Die Hauptleitung vom Generator G schliesst an die Segmente 2 und 3, die Hauptleitung 4 an das Segment 5 an.