Text-Bild-Ansicht Band 318

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Lasten von der 1 ¼ bis 1 ½ fachen zulässigen Maximallast an den Haken gehängt werden. Die Wirkung dieser, schon in Stahl und Eisen 1901, S. 285 beschriebenen Kupplung4) ist nach Fig. 127 und 128, die jener Zeitschrift entnommen sind und für einen etwas anderen Einbau gelten, leicht zu verstehen. Vier durch Spiralfedern nach aussen gepresste Sperrzähne, die sich mit der getriebenen Welle drehen, legen sich in Vertiefungen ein, die in den Kranz einer auf der treibenden Welle aufgekeilten Scheibe eingeschnitten sind. In Fig. 123 tritt an Stelle dieser Scheibe das Zahnrad. Im Betriebe legen sich die schrägen Flächen gegen einander, und der Umfangsdruck sucht durch Keilwirkung die Federn zusammenzudrücken, die sich durch Muttern der gewünschten Uebertragungsfähigkeit entsprechend einstellen lassen. Die Kraft, die auf die Federn wirkt, ist abhängig vom Keilwinkel, wird aber auch beeinflusst durch die Reibung, die der Sperrzahn an seinen Grleitflächen findet. Immerhin spielt die Reibung hier eine Nebenrolle, und die Kupplung lässt sich daher jedenfalls viel genauer auf eine bestimmte Umfangskraft einstellen, als eine Reibungskupplung, deren Uebertragungsfähigkeit dem Reibungskoeffizienten direkt proportional ist. Demnach darf man annehmen, dass die Kupplung ihre Aufgabe, Ueberlastung fernzuhalten, wirklich zu erfüllenin der Lage ist, was von Reibungskupplungen für den gleichen Zweck nur in sehr beschränktem Masse erwartet I werden darf.

Textabbildung Bd. 318, S. 117
Textabbildung Bd. 318, S. 117

Die Hubgeschwindigkeiten für volle Belastung ergeben sich aus den angeführten Abmessungen wie folgt:

4)

D. R. G. M. 144900.