Text-Bild-Ansicht Band 318

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ganzen, 8969 m langen Linie. Von diesen 8969 m verlaufen die zwei Stücke vom Kilometer 2,12258 bis zum Kilometer 4,66942, das sind 2546,84 m, und vom Kilometer 7,54168 bis zum Kilometer 8,40788, das sind 866,20 m, zusammen also 3413,04 m oder 37,4 v. H. als Hochbahn, während 4921,76 m oder 54,9 v. H. der Gesamtlänge als Untergrundbahn, und 634,2 m oder 7,7 v. H. als Flachbahn ausgeführt sind. An den Uebergängen, zwischen Untergrundbahn und Hochbahn, wird an der ersten solchen Stelle, nämlich an der Rue Alboni, keinerlei Aenderung oder Beeinträchtigung der bisherigen oder künftigen Strassenverbindungen herbeigeführt dies geschieht, was die bestehenden Strassenzüge anbelangt, allerdings auch an den drei anderen Uebergangsstellen, allein hier erfolgt immerhin durch die zwischen Hoch- und Untergrundbahn eingeschaltete Flachbahnstrecke eine Unterbindung künftiger Verkehrswege zwischen diesseits und jenseits der Metropolitanbahn, und zwar auf dem Boulevard Pasteur in der Ausdehnung von 162,50 m, auf dem Boulevard Saint Jaques in einer solchen von 244,00 m und auf dem Boulevard d'Italie in einer Länge von 227,70 m.

Textabbildung Bd. 318, S. 537
Textabbildung Bd. 318, S. 537

Man hat natürlich auch hinsichtlich der Hochbahnstrecken des Südringes schon aus wirtschaftlichen Gründen darauf Bedacht genommen, den Brückenfeldern im allgemeinen jene geringste Höhe zu geben, welche ohne Beeinträchtigung des Runter abzuwickelnden Strassenverkehrs zulässig erscheint. Nie wurde auf 5,20 m festgesetzt, übersteigt also die für Omnibusse, deren Dächer mit Personen besetzt sind, vorgeschriebene geringste Durchfahrthöhe noch um 0,5 m. Auchdie höchstbeladensten Frachtwagen, welche auf den in Erwägung zu ziehenden Strassenzügen vorkommen, und zu welchen in erster Linie die 4 m hohen, zur Beförderung der Feuerwehrleitern dienenden Karren gehören, finden eine mehr als reichliche, lichte Höhe vor.

Bei der Bauausführung der unterirdischen Strecken wird im allgemeinen, wenige durch örtliche Umstände gebotene Abweichungen ausgenommen, genau so vorgegangen, wie im Nordring. Namentlich hat man auch von der Anwendung des Schildes zur Tunnelherstellung vollständig Abstand genommen. Desgleichen geht man natürlich auch hinsichtlich der Hochbahnstrecke ganz nach den Mustern der Nordbahnlinie und den dort gewonnenen Erfahrungen vor und ist demgemäss die mittlere Spannweite der gewöhnlichen Brückenfelder wieder mit 22,50 m bemessen worden. Allerdings sind auch im Südringe von dieser Regel vielfache Abweichungen notwendig geworden, um den Bedürfnissen des Strassenverkehrs oder sonstigen, besonderen örtlichen Verhältnissen Rechnung zu tragen. Von den sämtlichen Brückenfeldern der Hochbahnstrecken des Südringes – die Uebersetzung der Seine abgerechnet – besitzen

4 eine Spannweite von 44,73 m
2 37,00 „
21 27,06 „
55 22,50 „
8 19,50 „
und 9 zwischen 27 u. 18 m.

Im alten Teil der Südringlinie, welcher seit 1900 im