Text-Bild-Ansicht Band 318

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Explosionsraumes eine Ueberhitzung des Motors dadurch ausgeschlossen, dass letzterer dem beim Fahren entstehenden Luftzug am meisten ausgesetzt ist.

Textabbildung Bd. 318, S. 620

Das F. N.-Motorzweirad zeichnet sich auch noch dadurch aus. dass ein Hebel, der an der linken Seite der Lenkstange oder am oberen Rahmenrohr angebracht wird, gleichzeitig das Auspuffventil anhebt und den Kontakt unterbricht. Hierdurch braucht die elektrische Leitung nicht zur beweglichen Lenkstange geführt zu werden. Der Benzinbehälter fasst etwa 6 Liter, womit eine Strecke von über 250 km zurückgelegt werden kann. In diesem Behälter sind in getrennten Abteilungen ebenfalls der für 1500 km ausreichende Akkumulator, sowie die Induktionsspule untergebracht.

Der Vergaser arbeitet insofern selbsttätig, als keine besondere Luftregulierung von Hand erforderlich ist, d.h. beim Antreten nicht erst die beste Stellung des Lufthebels gesucht zu werden braucht.

Der Stromunterbrecher (Trembleur) befindet sich gegenStaub, Nässe und Oel geschützt in einem Gehäuse 66 mit Bajonettverschluss (D. R.-G.-M. No. 190603), mittels welchem er leicht abnehmbar am Motor befestigt ist.

In diesem Gehäuse stützt sich der um den Zapfen u (Fig. 47) drehbare, den einen Kontakt j tragende Ring p gegen die Gabel m des in den Kopf h hineinreichenden Zapfens n, der unter dem Einfluss der Feder w steht. Dieser Zapfen ist stets bestrebt, den Ring p so zu stellen, dass der Kontakt j in Berührung mit dem anderen Kontakt s treten kann, welcher auf dem Ende der Stellschraube i, die entsprechend isoliert ist, sitzt. In den Ring p reicht die mit der Rolle r des Ringes zusammenwirkende Nockenscheibe b, die auf der durch das Getriebe der Motorachse angetriebenen Achse c sitzt. Die Wirkung ist folgende:

Bei der in Fig. 47 gezeichneten Stellung sind beide Kontakte j und s in Berührung, da der Ausschnitt der Nockenscheibe b vor der Rolle r liegt. Bei weiterer Drehung dieser Scheibe in der einen oder anderen Richtung drückt