Text-Bild-Ansicht Band 318

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sodass die Vergasung durch die Stösse des Fahrzeuges in keiner Weise beeinflusst wird. Vor dem Benzinbehälter ist der ⅖ l haltende Oelbehälter aufgehängt. Der Akkumulator ist an der Hinterradgabel, und der Induktionsapparat am Sattelstützrohr angebracht. Der Antriebsriemen wird mittels Holle gespannt, und zwar vom Sitz aus mittels eines am Motor drehbar gelagerten Hebels (Fig. 49 und 50). Die Steuerung der Zündung und des Auspuffventils zeigt Fig. 51.

Textabbildung Bd. 318, S. 622
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Die Progress – Motoren- und Apparatenbau G. m. b. H. in Charlottenburg bringt eine Vereinigung des Spritz- undOberflächen-Vergasers in Anwendung, der die Hauptvorteile beider Systeme in sich vereinigt. Derselbe hat sich seit 2 Jahren als zuverlässig arbeitend bewährt; ein Versagen, wie es bei den eigentlichen Spritz-Vergasern durch die gegebenen kleinen Abmessungen, Leitungsröhrchen, Düsen usw. leicht vorkommen kann, ist durch die grossen Abmessungen dieses Systems, sowie durch das Fehlen der heiklen Röhrchen oder Einzelteile ausgeschlossen. Wie Fig. 52 zeigt, ist der Vergaser in den das Benzin sowie die Oelpumpe aufnehmenden Behälter eingebaut. In dem vorderen Teil des Behälters befindet sich der etwa 7 Liter fassende Benzinraum, an den sich der Vergaser anschliesst. Letzterer ist mit einer Ansaugvorrichtung für warme Luft versehen, wodurch ein sicheres Funktionieren auch bei Frostwetter gewährleistet wird. Zur selbsttätigen Regulierung des Benzinzuflusses zum Vergaser, ist das Ventil 2 vorgesehen, welches jedoch nur während der Fahrt geöffnet sein darf, damit der Benzinstand im Vergaser unverändert bleibt. Falls nun durch Zufall doch zu viel Benzin eingetreten ist, so kann dasselbe mittels Hahnes 3 abgelassen werden. Den hinteren Teil des Behälters bildet der Oelraum mit darin angeordneter Pumpe 4.

(Fortsetzung folgt.)