Text-Bild-Ansicht Band 318

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sperrender Lage die Prüfscheibe nach aussen, bezw. nach der anzeigenden Stellung bewegt wird und bei der nicht sperrenden Lage hinter dem verlängerten Schrankengestell verschwindet.

Läutet der Wärter gegen die Vorschrift der Dienstanweisung Vorrat, so erscheint sofort die farbige Prüfscheibe und bleibt solange in der anzeigenden Stellung, bis der Schranken bäum etwa 10° geneigt steht. Da aber die Schrankenbäume, gemäss der Bauart, bei geöffneter Schranke aufrecht stehen, so kann der prüfende Beamte, auch nach Verschwinden der Prüfscheibe die unvorschriftsmässige Bedienung der Schrankenwinde erkennen.

Hat der Wärter aus Versehen Vorrat geläutet, und will in die Endlage zurückkurbeln, so wird die punktiert gezeichnete Klinke h von dem Sperrzahn des Rades i erfasst und in die sperrende Stellung gedrückt. Hierbei tritt Feder o vor den in der Klinke h sitzenden Stift p und verhindert ein Zurückspringen, da die Feder r bestrebt ist, die Klinke in die punktierte Lage zurückzuziehen. Die Kurbel kann somit nicht weiter vorwärts gedreht werden, sodass der Wärter gezwungen ist, solange zurückzukurbeln, bis die Klinke h beim Eintritt des Röllchens g in den Kanal der Steuerscheibe abgehoben wird, d.h. bis das Kurbelgetriebe in die Endlage zurückgebracht ist.

Neben der Steuerscheibe a befindet sich ein Zeiger z, der die Endstellung der Schranke genau anzeigt. ZumSchutze des unbefugten Eingreifens wird die Sperrvorrichtung mit einem bleiversiegelten Kasten umgeben.

Textabbildung Bd. 318, S. 702
Textabbildung Bd. 318, S. 702

A. Rawie, Onsabrück hat eine Zeitschlusswinde für Drahtzugschranken konstruiert, bei der der Zwang, unmittelbar