Text-Bild-Ansicht Band 318

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Textabbildung Bd. 318, S. 756

Als besonders bemerkenswert ist hervorzuheben, dass die aluminothermischen Stumpfschweissungen hervorragend gut ausfallen. Es ist bereits oben mitgeteilt, dass selbst hartes Schienenmaterial sich gut verschweisst. Tn Tabelle 3 befinden sich die Resultate von drei stumpf mit Hilfe von Thermit verschweissten 1 ½ zölligen Vierkantstäben, aus etwas weicherem Material von Martinflusseisen. Der Bruch erfolgte in allen Fällen mit normaler Einschnürung ausserhalb der Schweisszone

Tabelle 3.


40 mm
Stab

Analysen
Bruch-
grenze

kg/qmm
Dehnung in
Proz. bezog.
auf 200 mm
urspr. Länge
C Si Mn S
I 0,10 0,05 ,027 0,06 44 20,5
II 0,11 0,04 0,37 0,06 41,7 20,5
III 0,08 0,03 0,33 0,07 44,7 22

In den meisten Fällen, in denen eine Verschweissung etwa gebrochener Stäbe oder Wellen mit Hilfe von Thermit vorgenommen werden soll, wird man sich nicht der reinen Stumpfschweissung bedienen, sondern des sogenannten automatischen Verfahrens, wie es bei der Schienenschweissung angewendet wird (Fig. 11).

Aus Tabelle 4 sind die nötigen Zahlen für die Grösse der Form (die auch aus 80 Teilen Sand mit 20 v. H. Caolin angefertigt werden kann oder aus Sand und Lehm zu gleichen Teilen) zu entnehmen; ferner ist das betreffende Thermitquantum angegeben.

Tabelle 4.

Umgüsse für zu verschweissende Wellen.

Durchmesser
der Welle
mm

Formlänge
mm
Dicke
des Umgusses
mm
Anzuwendendes
Thermit
kg
40
50
60
70
75
80
100
110
160
200
225
250
300





100
15
18
19
21
22
25
32
35
50
50
50
50
50
6,500
8,750
10,000
12,500
14,750
17,250
24,750
30,750
65,250
74,000
86,250– 92,250
88,500– 96,000
103,500–121,000