Text-Bild-Ansicht Band 316

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104 mm Breite und 0,8 mm Stärke, deren 50 übereinander befindliche Lagen durch Isolierschichten getrennt sind.

Textabbildung Bd. 316, S. 24

Zur Magnetisierung des Magnetfeldes dient eine Gleichstrommaschine von 16 Kilo-Watt, deren Induktor direkt auf der Kurbelwelle der Maschine seitlich vom Schwungrad befestigt ist. Der erzeugte Strom hat im Maximum 150 Ampère bei 100 bis 110 Volt.

Die Spannungsänderung beträgt bei einer durch nicht induktive Widerstände hervorgerufenen Belastungsänderung von 800 Kilo-Watt ungefähr 5 %.

Das Gesamtgewicht des Generators beträgt 42000 kg, das der zugehörigen Erregermaschine etwa 1500 kg.

Bei der von Robey und Co., Limited, in Lincoln ausgestellten liegenden Verbundmaschine (Fig. 9 bis 11) von normal 550 PSi wird die Einströmung des Dampfes mittels einer auslösenden Ventilsteuerung, Patent Richardson-Rowland, die Ausströmung dagegen mittels zwangläufig bewegter Gitterschieber geregelt.

Die Hauptabmessungen der mit Kondensation arbeitenden Maschine sind folgende:

Durchmesser des Hoch-
druckcylinders

408

mm
Durchmesser des Nie-
derdruckcylinders

901

Gemeinsamer Kolben-
hub

1067

Minutliche Umdre-
hungszahl

90
Durchmesser der Kol-
benstangen

95

mm
Durchmesser der Kur-
belwelle in der Mitte

457

Durchmesser der Kur-
belwelle in den La-
gern


305


Länge der Kurbelwellenlager 609 mm
Durchmesser des Schwungrades 3962
Breite des Schwungrades 609

Der Dampfverbrauch der Maschine soll für 1 PSi/Std. etwa 6 kg betragen.

Auf der Kurbelwelle der in allen Teilen kräftig gehaltenen Maschine sitzt ausser dem Schwungrad der Induktor eines mehrpoligen Generators der Firma E. Scott and Mountain in Newcastle-on-Tyne; derselbe arbeitet mit 250 Volt und leistet 350 Kilo-Watt. Die Hauptlager der Maschine und das Gehäuse des Generators sind auf einer gemeinsamen Sohlplatte befestigt.

Zur Steuerung der Doppelsitzventile A trägt jede Exzenterstange C in ihrem oberen gegabelten Ende C eine Klinke L, welche je nach der Regulatorstellung längere oder kürzere Zeit mit dem Ventilhebel B in Berührung bleibt. Beim Emporgehen der Regulatorkugeln wird der Hebel E mitgenommen und hierbei findet eine derartige Drehung des Zapfens oder Stützpunktes R des Hebels B statt, dass die Klinke L ausser Berührung mit letzterem kommt und das Ventil unter Mitwirkung eines Luftbuffers D auf seinen Sitz zurückfällt. Je nachdem der Regulator steigt oder fällt, findet demnach ein früheres oder späteres Abschneiden der Dampfzufuhr in den Cylinder statt.

Textabbildung Bd. 316, S. 24

Die Regelung kann durch einen gewöhnlichen Kugelregulator oder, wie im vorliegenden Falle, durch einen elektrischen Regulator, Bauart Richardson, bewirkt werden, dessen jeweilige Stellung sich mit der Ladung des Generators ändert. Dieser Regulator gestattet Spannungsänderungen von nur etwa 3 %. Er besteht aus einem Paar Elektromagneten mit Eisenkernen, welche mit den Gegengewichten des Regulators derart ausgewichtet sind,