Text-Bild-Ansicht Band 316

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zusammengehöriges Paar Magnetinduktorviertel und ein Gehäuse viertel gefahren, dort passend auf einen zweiteiligen Spezialwagen montiert und sodann auf dem angegebenen Wege zum Aufstellungsplatz geseilt. Nacheinander schob man erst so die beiden oberen Viertel (vom Induktor und Gehäuse) zusammen, hob sie mittels durchgesteckter Querträger und der Winden hoch, legte die Welle mit dem Erreger unter, brachte die unteren Maschinenteile an ihren Platz und senkte dann die obere Hälfte samt Welle bis zu regelrechter Lage nieder. Nachdem das Trägergestell vollkommen unterbaut war, konnten die Winden entfernt werden.

Textabbildung Bd. 316, S. 135
Textabbildung Bd. 316, S. 135

Die einzelnen Phasen des Montageverfahrens sind aus den Fig. 4 bis 19 ersichtlich. Fig. 4 zeigt die beiden oberen Gehäuse- und Induktorviertel auf den Spezialwagen w montiert in der Werkstatt der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft, zum Angriff der Winden mittels der Traversen sind besondere Auflageflächen t an den Eadarmen vorgesehen. Auch die unteren Viertel wurden in der Werkstatt auf den Spezialwagen w (Fig. 5) montiert, zugleich mit der unterstützenden Eisenkonstruktion. Der Transportzug (Fig. 6 zeigt denselben auf dem Rangierbahnhof der Maschinenfabrik) musste geschlossen bis Parisüberführt werden; und schon mit dieser Bedingung setzte die aufreibende Thätigkeit ein, welche die ganze Energie und Geschicklichkeit gewandter Ingenieure erforderte. Wie ferner die Umladung von den Eisenbahnwaggons auf die Sonderfahrzeuge vor sich ging, lässt Fig. 11 erkennen. Am Haken des Krans A (Fig. 3) hängt ein vom Eisenbahnwagen abgehobenes unteres Gehäuseviertel. Vor und hinter diesem Wagen stehen zwei weitere Waggons mit den unteren Induktor viert ein. In Fig. 12 hat ein mit einem oberen Gehäuse- und Induktorviertel beladener Spezialwagen die Drehscheibe D (Fig. 3) passiert und befindet sich auf dem Wege nach der deutschen Maschinenhalle (am 18. März 1900). Die Ueberführung dieses Maschinenteiles von der Lowry l auf das Geleis C (Fig. 3) und die Einfahrt auf dem Montagewagen w in das Gebäude erfolgte am selben Tage (Fig. 13). Die auf der Lowry l vorhandenen Schienen waren in gleicher Höhe mit den Schienen des Geleises C, so dass eine Art Schiebebühne gebildet wurde.

Textabbildung Bd. 316, S. 135

Am 19. März befand sich das erste Maschinenviertel zwischen den zugehörigen Böcken b (Fig. 14). Der eine Querträger q wurde sogleich durchgeschoben, um später beim Anziehen der Winden