Text-Bild-Ansicht Band 316

Bild:
<< vorherige Seite

sowie die vermittelnden Räder zu u und w sind auf eine Keilnuthülse gekeilt, welche in Augen des Drehtisches y lagert, an welchen der achsiale Schub des Triebwerkes mittels Kugelringen aufgefangen wird. In den Langtisch s ist, durch Querrippen gehalten, die Zahnstange aus Weissmetall eingegossen und hieraus das Muttergewinde gefräst.

Zudem ist durch die Triebwerkhülse x eine lange im Langtisch z freilagernde Keilnutwell a1 eingeschoben, welche bei ausgerücktem Schaltwerk zur Handeinstellung des Tischwerkes z dient, oder auch bei Selbstbetrieb zur Bethätigung des Teilkopfes herangezogen wird. (Vgl. D. p. J. 1896, 299 * 278, J. E. Reinecker's Teilkopf.) Tür beide Gangarten des Langtisches ist das Ausrückwerk für die Hubbegrenzung gleichartig ausgeführt. Sowohl die Schnecke für das Triebwerk u als auch das Zwischenrad zu w laufen in Hebelschwingen b1, welche durch einen Nasenhebel c1 in Lage erhalten werden. Sobald nun die in einer Spannnut des Längstisches eingesetzten Knaggen d1 mit ihren Keilnasen an die Hebel c1 drücken, werden diese, im Drehteil y gehaltenen Hebel zum Ausschwingen veranlasst, wodurch die vorerwähnten Hebelschwingen b1 zum Fallen gebracht werden.

Textabbildung Bd. 316, S. 360

In ähnlicher Weise ist das Ausrückwerk für den selbstthätigen Hochstellbetrieb des Tischwinkels a vermöge einer Keilknagge f1, die an der senkrechten Ständerbahn sitzt und auf den Rollenhebel g1 wirkt, ausgebildet. Da nun dieser Hebel g1 eine feste Lage am Tischwinkel besitzt, der Querschlitten mit dem Nasenhebel i1 aber wandert, so muss dieser auf einer Keilnutwelle gleiten. Sobald nundieser Nasenhebel i1 an die Stellknagge k1 trifft, findet in gleicher Weise Auslösung des Selbstgangbetriebes des Querschlittens statt. (Vgl. D. p. J. 1898, 308 * 187. J. E. Reinecker, Universalfräsemaschine mit Winkeltisch.)

J. E. Reinecker's Anschlusskopf für zwei Nebenspindeln.

Textabbildung Bd. 316, S. 360

Um eine Winkeltischfräsemaschine mit liegender Spindel auch für allgemeine Fräsearbeiten gebrauchsfähig zu machen, wird diese noch mit einem Anschlusskopf ausgerüstet, wie er in Fig. 12 bis 14 zur Ansicht gelangt. Genau achsenrichtig zur Hauptspindel wird am vorderen Spindellager ein Zwischenstück a angeschraubt, an dessen Ringflansch das Lagerstück b in beliebigen Winkelstellungen angeschlossen werden kann. In die Hauptspindel der Fräsemaschine wird nun ein Dorn c eingesteckt, welcher als Winkelradwelle wirkt, womit die Nebenwelle d und von dieser mittels Stirnräder f die Fräsespindel g getrieben wird. Nun wird diese Arbeitsspindel vermöge eines Schneckenwerkes h ausserdem zur Bethätigung einer zweiten Fräsespindel i gebraucht, auf welcher die Werkzeuge entweder