Text-Bild-Ansicht Band 316

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Schneckenrad, g1 Griffrad für rasche, h1 Griffrad für feine Einstellung der Bohr welle durch Hand.

Textabbildung Bd. 316, S. 397

Auch ist i1 und k1 je ein Kurbelgriff auf gemeinschaftlicher Schneckenwelle l1 zur Hochstellung des Ausbohr Schlittens durch die Tragspindel m1. Ferner ist n1 Kurbelgriff für beide Schneckentriebwerke o1 für die Tragspindeln p1 des Fräsebalkens, dagegen q1 Kurbelgriff für die Tragspindel r1 des Führungslagers.

Textabbildung Bd. 316, S. 397

In Fig. 28 bedeuten noch s1 Handhebel der Ausrückstange t1 für das Wendetriebwerk u1 der Tischbewegung, ferner v1 Handgriffrad für diese, w1 Anschlagknagge für selbstthätige Ausrückung der Schaltung durch Anschlag an Hebel x1, auf dessen Welle die Hebelklinken y1 und z1 sich befinden, in welche die entsprechenden Lagerschwingen einzeln eingehängt werden.

Das Fräsewerk ist in Fig. 29 im Hauptschnitt gezeichnet. Auf Bahnen des stark verrippten wagerechten Hauptbalkens o verschiebt sich ein Schlitten o2, an dem das schalenartig erweiterte obere Lager f2 angeschraubt oder angegossen ist. In diesem führt sich die Nabe der Radscheibe c2, an welcher der geschnittene Schneckenradkranz d2 aus Phosphorbronze aufgeschraubt ist. Schutzdeckel b2 vervollständigt das Radgehäuse.

In senkrechter Führung der Schlittenplatte o2 verschiebt sichdas Unterlager a2, an welches die Lager h2 für die Nebenspindel h angegossen sind, welche mit Stirnräder g durch Vermittelung eines ausrückbaren Zwischenrades von f bethätigt wird.

Aus Fig. 30 und 31 ersieht man die Einzelheiten des Ausbohrwerkes. Bemerkenswert ist vorerst die Querschnittsform des Hauptständers mit den Führungsbahnen für das Bohrwerk und den seitlichen Bahnen und Spannrinnen für den oberen grossen Fräsebalken, welcher demnach eine Winkelführung, also an der Ständerstirnseite und an der inneren Flanke, erhält.

Textabbildung Bd. 316, S. 397
Textabbildung Bd. 316, S. 397

Im Ausbohrwerk stellen die Stirnräder q2r2 die Verbindung zwischen der ersten und zweiten Zwischenwelle her. Die Lager der letzteren sind am Hauptschlitten des bequemeren Einbaues wegen aufgeschraubt. Mit der Zahnkuppelung a1 wird der unmittelbare Betrieb der Hauptspindel von der ersten Zwischenwelle durch die Räder q3s vermittelt, wobei das Planscheibengetriebe r samt der ganzen zweiten Zwischenwelle durch eine mit Zahnstangenleiste versehene Lagerbüchse b3 mittels Zahnrädchen b1 nach links in die Ausrücklage geschoben sein muss. In Fig. 31 wird das Drucklager v für den Vorschub der Ausbohrwelle u durch eine Schraubenspindel w2 geschaltet, wobei zum Zwecke einer direkten Handverschiebung des Drucklagers v die zweiteilige Druckspindelmutter w3 durch eine Querschraube mit gegensätzlichen Gewindeteilen ausgelöst wird. Je nach