Text-Bild-Ansicht Band 316

Bild:
<< vorherige Seite

der Schalteinrichtung muss mit Rücksicht auf den Schalthub das Drucklager v auf der Bohrwelle verlegt werden. In diesem Fall braucht das Schneckenlager w nicht zum Ausschwingen eingerichtet zu sein, während im Gegensatz zu Mg. 27 hier die Griffräder f1g1 auf der Schneckenwelle sitzen.

Textabbildung Bd. 316, S. 398
Textabbildung Bd. 316, S. 398

Besondere bauliche Eigentümlichkeiten des selbstthätigen Schaltungswerkes für den Haupttisch weisen die Fig. 32 bis 35, wobei für diese Getriebsgruppe eine selbständige Buchstabenbezeichnung gebraucht wird.

Textabbildung Bd. 316, S. 398

In dieser Maschine ist die Antrieb welle parallel zur Bettrichtung angeordnet und die Verkuppelung dieser Welle mit der Stufenscheibe a oder mit dem Rade b mittels Stabkeiles c durchgeführt, wobei die Vorgelegeräder d auf exzentrischem Griffbolzen f frei laufen. Die eigentliche Steuerwelle l wird durch Vermittelung der Querwelle g von den Winkelrädern hi bethätigt, welche durch die mittlere Zahnkuppelung u1 eingerückt werden und den Betrieb auf das grosse Winkelrad k übertragen. Von der Steuerwelle l wird mit dem Schneckentriebwerk m im Arbeitsgange oder durch die Stirnräder n für den Leergang eine Zwischenwelle o bethätigt, von der mittels Stirnradübersetzung p die zweite Zwischenwelle getrieben wird, welche durch Stirnräder q die eigentliche Antriebwelle mit der Triebschraube r in Thätigkeit setzt. Kugelspurlager s vermindern die vom Achsendruck herrührende Reibung. Bemerkenswert ist der Einbau der Wellenlager als selbständigen Rahmen t oder als Deckplatten u. Bekannt ist bereits, dass die Lagerschwingen v und w durch Schliesshaken y1 und z1 gehalten werden, dass aber zur Vermeidung eines gleichzeitigen Doppelbetriebes diese Schliesshaken an einer gemeinschaftlichen Welle aufgekeilt sitzen, so dass die Einrückung der einen Lagerschwinge v die sofortige Ausrückung der anderen zufällig eingerückten Schwinge w zur Folge hat. Alles übrige ist bereits erklärt.

J. E. Reinecker's Kopf- und Mutternfräsemaschine.

Zwei Spindelstöcke c (Fig. 36 bis 38) mit einfacher Räderübersetzung b und Stufenscheibe a auf je einer Nebenwelle können auf den Bahnen eines Bettkastens d bis auf 370 mm Zwischenabstand der Kronenfräser f verschoben werden. Weil