Text-Bild-Ansicht Band 316

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Behälter werden von Kappen bedeckt, welche wieder kleinere Kappen tragen, in die die Ableitungsrohre s hineinragen. Nach Füllung und Verschluss der Behälter wird der vor e befindliche Hahn geöffnet, das Wasser strömt in den Vorraum e und füllt den ersten Behälter f1 bis zur Schwimmerhöhe, wodurch sofort Gas entwickelt wird. Dieses strömt durch das entsprechende Rohr s, gibt in der unter dem Entwickler befindlichen Erweiterung Kondenswasser ab und gelangt durch Regler und Reiniger zum Gasbehälter, wodurch letzterer gehoben und durch die Wirkung des Reglers Wasser vom Karbid entfernt wird. Nimmt nun das Gas im Behälter bedeutend ab, so wird durch den Zug mlt der Schwimmer nach unten gezogen und das Wasser steigt im Vorraum und im Entwickler f1. Bei einer gewissen Höhe des Wasserstandes wird durch den Heber q1 der Entwickler f2 gefüllt und Gas entwickelt und dies so fort bis zum letzten Entwickler. Die Entwickler können unabhängig voneinander arbeiten und kann der eine oder andere leer stehen, ohne dass der Betrieb dadurch gestört wird.

Textabbildung Bd. 316, S. 430

Vorrichtung zum Abmessen des Karbids für Acetylenentwickler von Joh. Schneider-Dörffel in Leipzig (D. R. P. Nr. 110016). Diese Vorrichtung ist für Acetylenentwickler bestimmt, bei denen die Einfüllung des Karbids durch einen Hebelmechanismus stattfindet und von der Gasglocke aus geregelt wird, und bezweckt dieselbe, die abgemessenen Karbidmengen derart aus dem Vorratsbehälter zu entnehmen, dass unter keinen Umständen Feuchtigkeit zu den Vorratsbehältern gelangen kann.

Textabbildung Bd. 316, S. 430

Der Karbidbehälter a (Fig. 17) besitzt einen röhrenförmigen unteren Ansatz w, in den ein Rohr m mit einem Ausschnitt g eingesetzt ist. In m ist ein Dorn b mit einem unteren Stift c beweglich eingesetzt, welcher auf der Abschlussplatte d für den Behälter lose aufliegt. Bei geschlossener Platte d schneidet der Dorn b am oberen Ende des Ausschnittes g ab. Die Platte d liegt auf dem einen Ende des zweiarmigen Hebels e, welcher von der Gasglocke aus derart beeinflusst wird, dass bei abnehmendem Gasdruck der Karbidbehälter geöffnet, bei zunehmendem geschlossen wird. In letzterem Falle fällt eine gewisse Menge Karbid durch die Oeffnung g und Ansatz n auf die Platte. Oeffnet sich dieselbe bei nachlassendem Gasdruck, so fällt das Karbid in den Entwickler, die Oeffnung g aber wird durch den sich senkenden Dorn b geschlossen, so dass nur die sich in dem Rohre mn befindliche Menge Karbid abfallen kann. Der die Oeffnung sofort schliessende Dorn b schützt also den Behälter a vor Eintritt von Wasserdampf, während umgekehrt bei steigender Glocke die Oeffnung von der Platte d abgeschlossen wird.

Das D. R. P. Nr. 110033 betrifft eine Vorrichtung zum Festhalten der Karbidbecher eines Acetylenentwicklers von Pärli und Brunschwyler in Biel.

An den Armen i eines Strahlenkreuzes (Fig. 18) sitzen die mit Gegengewichten versehenen Kippbecher l, welche sich in den Trichter c2 entleeren. Zur Verhinderung des Umkippens der Becher, wenn der Entwickler nicht im Gange ist, dient folgende Vorrichtung, welche die Ausschaltungder Becher gestattet. Am oberen Ende des Füllschachtes c2 ist eine horizontale Welle s gelagert, welche mit einem winklig abstehenden Arm s1 verbunden ist. Beide können von aussen her mittels des Hebels s2 derart verstellt werden, dass sich der Arm s1 gegen den gerade an dieser Stelle befindlichen Kippbecher anlehnt und dessen Umkippen verhindert, während bei ausgeschaltetem Arm die Vorrichtung arbeiten kann. Ist der Hebel s1 eingerückt, so kann das Einschütten von Karbid nur durch den Trichter c3 stattfinden.

Textabbildung Bd. 316, S. 430

Bei dem Acetylenerzeuger von P. Schreck in St. Immer (Schweiz) (D. R. P. Nr. 110139) ist oberhalb des Wasserbehälters ein Verteiler angeordnet, welcher sowohl in der Richtung der relativen Bewegung zwischen diesem und einer Zuhaltevorrichtung der Klappböden des Verteilers, als auch quer zu dieser Richtung in Ladezellen geteilt ist. Die Zuhaltevorrichtung ist hierbei derart in der Querrichtung stufenartig ausgebildet, dass die Zellen einzeln zur Entladung kommen.

Textabbildung Bd. 316, S. 430

Der Karbidbehälter 1 (Fig. 19 Schnitt und 19a Grundriss) besteht aus Ladezellen 2 bis 21, welche mit im Scharniere 23 drehbaren Klappböden 22 versehen sind. Gegenüber den Scharnieren befinden sich Rollen 24, welche bei geschlossenen Böden auf der Zuhaltevorrichtung ruhen und die Schlussstellung der Böden sichern. Die Zuhaltevorrichtung besteht aus einer mittels Rollen 25 in Führungen 26 geführten Platte 27, deren vorderer Rand stufenartig ausgebildet ist, und wobei jeder Zellenlänge x eine Stufe entspricht, deren Höhe y ein Fünftel des Abstandes von Mitte zu Mitte der Reihen 2 bis 6, 7 bis 11 u.s.w. beträgt. Wird die Platte 27 um eine Länge y nach rechts verschoben, so wird jedesmal der Klappboden einer Zelle