Text-Bild-Ansicht Band 316

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in der Reihenfolge 2, 3... 6, 7, 8... 11 u.s.w. frei. Das in der betreffenden Zelle enthaltene Karbid fällt auf die um 28 drehbare Klappe 29 und von da in den Wasserbehälter 30, worauf die Klappe 29 wieder geschlossen wird. Aus dem Wasserbehälter gelangt das Gas in die Gasglocke 31, deren Steigen veranlassend. An der unteren Seite der Platte 27 befindet sich eine Zahnstange 32, welche in das Zahnrad 34 eingreift, dessen Welle 33 ausserhalb des Gehäuses 35 ein Schaltrad 36 trägt, in welches eine von dem Schalthebel 37 getragene Klinke 38 eingreift, dessen jede Bewegung eine Verschiebung der Platte 27 um eine Länge y bewirkt. Durch ein Gegengewicht 39 wird der Schalthebel 37 zurückgedreht und wird die Platte 27 nach Entleerung aller Zellen mittels der Kurbel 40 zum Zwecke der Nachfüllung wieder unter die Klappböden bewegt. Da die Klappe 29 das Gehäuse 35 gegen den Gasentwickler abschliesst, so kann die Nachfüllung während des Betriebes erfolgen. Bevor die Platte 27 wieder nach links verschoben werden kann, ist es nötig, die Klappböden wieder hochzustellen. Zu diesem Zwecke dient ein den Klappböden einer jeden Reihe 2... 6, 7... 11 u.s.w. gemeinschaftlicher Scharnierbolzen, auf dessen beiden Enden eine Hülse sitzt, welche beide durch eine quer unter dem Verteiler 1 laufende Stange verbunden sind. Auf der einen Seite des Verteilers sind die Hülsen ausserdem mit einem Hebelarm versehen. Die Enden der Hebelarme stehen durch eine gemeinschaftliche Verbindungsstange in Verbindung, während an einem Gelenkpunkte der Verbindungsstange eine weitere Stange angelenkt ist, mittels welcher nun die Klappböden bewegt und festgestellt werden können.

Textabbildung Bd. 316, S. 431

Der Acetylenentwickler von P. O. Petterson in Malmö (Schweden) (D. R. P. Nr. 110352) wird von der Sammelglocke selbst umgeben, befindet sich also in bezw. unter derselben und findet die Beschickung des Entwicklers unabhängig von der Sammelglocke statt.

In der Mitte der Glocke 2 (Fig. 20), welche in dem Behälter 1 heb- und senkbar aufgehängt ist, befindet sich ein oben offener Cylinder 3, der ober der Glocke befestigt ist und bis an deren unteren Rand reicht. In diesem Cylinder befindet sich am Boden des Behälters befestigt ein zweiter Cylinder 4, der durch die Glocke hinausreicht,und mit einem Deckel 6 fest verschlossen wird. In diesem Cylinder sind die Karbidbehälter 7 angeordnet und mündet in denselben eine von dem Behälter 1 ausgehende Röhre 8, die mit einem Ventil 9 versehen ist, welches durch eine Kette o. dgl. mit einem Hebel 10 in Verbindung steht, der sich durch einen oben an der Glocke angebrachten Arm 11 beim Heben und Senken der Glocke hebt und senkt, und somit das Ventil öffnet und schliesst, wodurch beim Niedergehen der Glocke dem Karbid Wasser zugeführt wird. Eine U-förmig gebogene Röhre 13 reicht mit einem Arm in den Cylinder 4 bis dicht unter den Deckel und mit dem anderen in die Glocke, wo er sich herabbiegt und etwas unter dem Wasserspiegel mündet, um das Gas in die Glocke zu leiten, so dass es infolge der eingetauchten Röhre gleichzeitig durch das Wasser gereinigt wird. Durch eine dritte Röhre 14 wird das Gas nach der Gebrauchsstelle geleitet, während durch eine Röhre 15 beim Nachfüllen von Karbid das übrig gebliebene Wasser abgeleitet wird.

Nachdem der Wasserbehälter und die Karbidbehälter gefüllt worden sind, werden letztere in den Cylinder 4 gestellt und dieser geschlossen. Durch einen Druck auf den Hebel wird das Ventil so lange geöffnet, bis der erste Behälter überschwemmt ist und die Gasentwickelung beginnt. Nach Verbrauch des Inhaltes des ersten Behälters sinkt die Glocke und das Ventil wird durch die Berührung des Hebels mit dem Arm 11 geöffnet, wodurch dem Karbid wieder Wasser zugeführt und der nächste Behälter überschwemmt wird, was sich so lange wiederholt, bis der Inhalt sämtlicher Behälter verbraucht ist.

Textabbildung Bd. 316, S. 431

Bei dem Acetylenentwickler von B. Speiser in Königsberg i. P. (D. R. P. Nr. 110353) befindet sich der Karbidbehälter ähnlich wie bei dem vorher beschriebenen Acetylenentwickler inmitten bezw. unter der Gasglocke. Er unterscheidet sich jedoch von diesem dadurch, dass der Behälter aus einem Gefäss mit unterer kegelförmiger Spitze besteht, aus welcher das Karbid in zerkleinertem Zustande in den Entwickler fällt, und welcher durch eine Platte verschlossen gehalten wird. Dieser Verschluss wird gewöhnlich durch eine Feder oder Gewicht gesichert, welche Mittel infolge verschiedener Einflüsse öfters versagen, wodurch das ganze Karbid in den Entwickler fällt. Dieses sowohl zu vermeiden, als auch eine zwangläufige Verriegelung herzustellen, ist Zweck der vorliegenden Einrichtung.

In Fig. 21 ist a der Karbidbehälter, der unten in eine kegelförmige Spitze mit kleiner Oeffnung endet, und mittels des Gestelles c fest über dem Boden des Aussengefässes d unter der Gasglocke e steht. Die Oeffnung wird durch eine verschiebbare schwingende Platte f verschlossen, welche in folgender Weise bethätigt wird. Die Platte f bildet das Ende eines doppelarmigen Hebels fgh, dessen Drehpunkt g bildet. Der Hebel ist beiderseitig um den Karbidbehälter herumgeführt und das Ende h zu einer Nase o. dgl. ausgebildet, welche sich bei der Verschlusslage der Platte an die Wand des Behälters anlehnt. Ein Druck auf das Hebelende von oben bewegt die Platte in öffnendem, der umgekehrte Druck in schliessendem Sinne. Beim Oeffnen wird der Abstand des Punktes h grösser als in der Schlusslage, und das Oeffnen nur so lange möglich, als der Punkt h sich hat radial von der Mitte entfernen können. Wird der Punkt h gewaltsam in seine Anfangsstellung zurückgeführt, so tritt der sichere Schluss des Karbidbehälters ein. Hierzu ist an der Glocke ein ringförmiger Zwischenboden i angebracht, dessen innere Oeffnung nur um ein Geringes grösser ist, als der Karbidbehälter; auch befindet sich an der Glocke ein Rotationskörper h, dessen cylindrischer