Text-Bild-Ansicht Band 316

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zwischen Werkstück und Schleifrad infolge des beendeten Abschliffes sich auf Null verringert hat, so hört jede weitere Schleifwirkung auf. Es macht sich daher eine Anstellung bezw. Querverschiebung des Schleifrades erforderlich, um im weiteren Arbeitsverlauf bis auf den angestrebten Durchmesser des Werkstückes zu gelangen. Wenn nun diese Anstellungen absatzweise und durch Handbetrieb vorgenommen werden, so fehlt doch bei der vorausgesetzten Bedienung mehrerer Schleifmaschinen durch einen einzelnen Arbeiter die erforderliche Regelmässigkeit und die Gleichmässigkeit, welche entschieden auf Leistung und Genauigkeit von Einfluss sind.

Es soll nun in folgendem die von der Schlittentischbewegung abgeleitete Schaltbewegung des Schleifradschlittens etwas eingehender erläutert werden.

Textabbildung Bd. 316, S. 478

Von der an der Rückseite der Maschine angeordneten Stufenscheibe d (Fig. 71) wird durch Winkelräder e ein Dreiradwendetriebwerk f in Gang gesetzt, welches nach erfolgter Einrückung der Zahnmuffe g die Triebwelle h im Rechts- oder Linksgang bethätigt. Vermöge eines Schneckentriebwerkes i (Fig. 72), sowie Stirnräder k und l wird ein grosses Rad m betrieben, welches in eine am

Schlittentisch angeschraubte Zahnstange n eingreift und den Tisch in bekannter Weise in abwechselnde Hubbewegung versetzt. Um auch kegelförmige Werkstücke schleifen zu können, erhält der Schlittentisch o noch eine flach aufliegende Platte p, welche um den Mittelzapfen q ausschwingen kann. Weil nun der Gegenhalter c auf einem übergreifenden, am Bettkasten in fester Lage angeschraubten Winkelstück r befestigt ist, so muss beim Konischschleifen