Text-Bild-Ansicht Band 316

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Einlassklappe g (Fig. 63) und mit einer oder mehreren Ablenkungsplatten hi ausgerüstet, von denen die eine verstellbar ist, damit der Luftstrom nach beliebiger Richtung geleitet werden kann. Durch diese Einrichtung wird die Wandung des Gehäuses e kühl gehalten. Gleichzeitig erwärmt sich die Luft in der Kammer f und gelangt zu den Düsen m. Die Düsenkörper sind unten offene Kästen (Fig. 66), deren Ränder j in Aussparungen der oberen Verbindungsplatte k zwischen dem Behälter d und der Luftkammer f passen. Die Ränder j sind mit Aussparungen für die Anbringung der ⊤-förmigen Bolzen l zur Befestigung der Düsenkästen versehen.

Textabbildung Bd. 316, S. 575
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Die Verbindung zwischen dem Behälter d und den Luftkammerwandungen kann auch nach Fig. 67 erfolgen.

Die Düsenöffnungen m führen einen Teil des Luftstroms über den Behälter d. Ausserdem sind in den Düsenkästen noch Oeffnungen n angebracht, durch welche ein anderer Teil des Luftstroms über den Herd o geführt wird, so dass eine reichliche Verbrennung der Rauchgase erzielt werden kann.

Um die Roststäbe festzulegen und sie gegen Verschiebungen beim Beschicken der Feuerung mit Brennstoff zu sichern, ist von derselben Gesellschaft folgende Vorkehrung getroffen worden, die in den Fig. 69 bis 70a dargestellt ist.

Fig. 69 zeigt den Rost im Querschnitt, Fig. 70 eine schaubildliche Ansicht des Rostes und Fig. 70a die besondere Darstellung eines Teiles der Rostfläche.

Textabbildung Bd. 316, S. 575
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1 ist das mit Wülsten 2 und Ansätzen 3 versehene Gehäuse der zur Aufwärtsbewegung des Brennstoffs dienenden Schnecke. Auf den Wülsten 2 und mit den Ansätzen 3 in Eingriff tretend, ist das untere Ende 4 des oberen Roststabes 5 angeordnet, der mit Luftzutrittsöffnungen 6 versehen ist. Die durch Rippen 9 in bestimmter Entfernung voneinander gehaltenen Roststäbe 5 sind von winkelförmigem Querschnitt. Ein Roststab greift über den anderen hinweg. Auf diese Weise wird ein Treppenrost gebildet, bei welchem der Brennstoff im wesentlichen nicht zwischen die Roststäbe fallen kann. Der äusserste Roststab ist an dem Mantel 7 befestigt. Die Zwischenstäbe werden durch Bolzen 8 festgehalten. Zwischen den Mänteln 1 und 7 verkehrt die der Feuerung zugeleitete Verbrennungsluft. Durch die eigentümliche Anordnung der Wulste 2 und der Ansätze 3 und 1, sowie der Bolzen 8 ist die ganze Rostanlagebei der Beschickung nach aussen unverschiebbar eingerichtet. Die Auswechselung einzelner Roststäbe erfolgt in einfacher Weise dadurch, dass der äusserste Roststab vom Mantel 7 gelöst und die anderen durch Bolzen 8 zusammenhängenden Roststäbe um den Kopf 2 als Gelenk gedreht und dann herausgenommen werden. Nach Entfernung des Bolzens 8 sind die einzelnen Roststäbe voneinander gelöst.

Treten Störungen des maschinellen Betriebes ein, dann muss man in der Lage sein, sofort von Hand beschicken zu können. Diese Aufgabe ist in folgender Weise gelöst. Fig. 71 zeigt eine Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, Fig. 72 eine Vorderansicht, Fig. 73 eine Seitenansicht bei umgekehrter Lage des Beschickungstrichters, Fig. 74 eine Vorderansicht von Fig. 73.

Textabbildung Bd. 316, S. 575
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Mit 1 ist ein Dampfkessel, mit 2 das Gehäuse der Beschickungsvorrichtung, mit 3 der Fülltrichter, mit 4 der Antrieb für die Beschickungsvorrichtung bezeichnet. Aussen am Gehäuse 2 befinden sich Lagerflächen für den Beschickungstrichter 3. Derselbe wird in seiner aufrechten Lage durch eine Falle oder einen Bolzen gehalten. Der Trichter nimmt den Brennstoff auf und leitet ihn der Schnecke zu, die ihn in die Feuerung führt.

Versagt die Maschine, dann wird der Trichter in die aus Fig. 73 ersichtliche Lage niedergelegt, und die Feuerthür 5 geöffnet, worauf die Beschickung in üblicher Weise von Hand erfolgen kann.

(Fortsetzung folgt.)