Text-Bild-Ansicht Band 319

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Filtermasse, kommt dann auf der unteren Seite der Schale als feinfiltriertes Bier durch das Sieb und die rippenförmige Einpressung in der Schale nach dem Bierkanal.

Textabbildung Bd. 319, S. 713
Textabbildung Bd. 319, S. 713
Textabbildung Bd. 319, S. 713

Von den Filtern weg nimmt das Bier seinen Weg nach dem Abfüllapparat, und ist ein derartiger Apparat, mit allen Neuerungen versehen, ebenfalls ausgestellt. Es ist dies ein dreiteiliger isobarometrischer Abfüllapparat (Fig. 14), bei welchem als vorteilhafte Neuerung eine überaus sinnreiche Vorrichtung angebracht ist, die das sog. Abspritzbier in Wegfall bringt. Eine sehr zweckmässige Aufpressvorrichtung, die nach jeder Richtung hin ein Versagen vermeiden lässt, besteht in einer metallenen Spindel mit ausgebrochenem Gewindeteil. Eine Filtermasse-Waschmaschine neuester Form vervollständigt das Bild des Ganzen. Diese Maschine (Fig. 15) bietet den besonderen Vorteil, dass sie die Masse knotenrein wäscht und einen äusserst geringen Kraftbedarf benötigt. Zwei verschiedene Arten von Pressen zum Herstellen der Massekuchen,die eine für Handbetrieb, die andere für hydraulischen Betrieb, befinden sich ebenfalls am Platze.

Textabbildung Bd. 319, S. 713
Textabbildung Bd. 319, S. 713

Zum Transport des Bieres vom Keller zu den Lagerfässern ist eine Pumpe zur Aufstellung gebracht, die mit einem Ueberströmapparat versehen ist. Dieser Apparat bezweckt, ein Platzen der Schläuche bei geschlossenen Hähnen zu vermeiden, andererseits die ganz genaue Einstellung des gewünschten Druckes. Ferner ist noch ein Exemplar einer Sammellaterne (Fig. 16), sog. Verschneideapparat, ausgestellt, welcher die Neuerung zeigt, dass durch sichtbar angeordnete Rückschlagklappen ein Vorteil insofern geboten wird, als das Verschneiden mehrerer Fässer in bestimmten Verhältnissen dadurch geregelt werden kann. Alle Teile sind sichtbar angeordnet, so dass der betreffende Arbeiter nicht auf das Gefühl angewiesen