Text-Bild-Ansicht Band 326

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wie früher bei den schmalen Stegen der Druckverlauf so angenommen werden, wie er sich aus dem Diagramm für glatte Spalten ergibt. Bei den früheren Versuchen wurde dies ja durch drei Meßpunkte an dem breiten Steg bestimmt, und dort zeigte sich Uebereinstimmung.

Textabbildung Bd. 326, S. 108

In Fig. 40 und 41 ist der Druckverlauf dargestellt. Bei Fig. 40 (n = 0) erkennt man, daß die erste Nut wieder am meisten drosselt, die andern weniger. Die Stege sind also auch hier zu schmal. Man sieht weiter, daß auch hier durch die Nuten Gefälle gedrosselt wird, was sich durch die kleineren Wassergeschwindigkeiten auch bemerkbar macht (Fig. 42).

Textabbildung Bd. 326, S. 108

Nach Fig. 41, wo n = 1100 ist, wird durch die Nuten wohl noch Gefälle gedrosselt, allein die Reibung, die auf die Nutenlänge verloren geht, ist nicht viel geringer als der durch Wirbelung hervorgerufene Druckabfall.

Gegenüber dem Spalt mit ruhenden Wänden ist die Wirkung der Nuten geringer. Es hängt dies damit zusammen, daß für die Reibung hier nun eine größere Geschwindigkeit in Betracht kommt, nämlich die der Schraubenlinie entsprechende, während für die Wirbelung wie früher nur die achsiale wirkt. Die Nuten sollten etwas kürzer sein, aber so wie sie sind, drosseln sie doch mehr als der glatte Spalt. Es zeigt sich dies auch an der Achsialgeschwindigkeit, mit der das Wasser durchströmt. In Fig. 42 sind diese Geschwindigkeiten für n = 750 und 1100 i. d. Minute zusammengestellt.

Textabbildung Bd. 326, S. 108
Textabbildung Bd. 326, S. 108

Da die Druckabfälle in den drei Nuten sehr ungleich sind, wurde von einer eingehenderen Untersuchung der Wirbelverluste Abstand genommen.

Aus Fig. 43 und 44 ist zu ersehen, wie sich bei konstantem n die Geschwindigkeit im Spalt mit und ohne Nuten verhält.

Auch hieraus ist der günstige Einfluß der Nuten gegen Spaltverlust erkennbar.