Text-Bild-Ansicht Band 334

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Die Versuche.1)


Werkstoff
Draht-
Durchmesser
mm
Drahtlänge
in
mm
Anfänglicher
Ausschlag α
Grad
Zahl der
Doppel-
schwingung.

Zeit
Sek.

t
Sek.
Zerreiß-
festigkeit Kz
kg/cm2
Gleitmodul

kg-cm-2
Messing 5,9 900
900
20
5
100 84,1
84,2
0,841
0,842
5650 359500
Kupfer 6,0 900
900
20
5
100 74,6
74,7
0,746
0,746
4140 426600
Nickelin 6,0 900
900
20
5
100 67,4
67,5
0,674
0,675
6250 522600
Stahl, ungehärtet
5,9
900
900
450
20
5
20
100
100
50
54,3
54,4
19,2
0,543
0,544
0,192

8200

862400
Messing 5,9 620
620
20
5
100 70
70,1
0,7
0,701
357400
Kupfer 6,0 620
620
20
5
100 62,1
62,1
0,621
0,621
424100
Nickelin 6,0 620
620
20
5
100 56,2
56,1
0,562
0,561
517800
Stahl, ungehärtet 5,9 620
620
20
5
100 45
44,9
0,45
0,449
865000

Bemerkung: K2 wurde auf der Zerreißmaschine festgestellt.

1) Für die Auswertung der Versuche bin ich Herrn B. Peckelhoff aus Lübeck zu Dank verpflichtet.

der Schwungscheibe C an. Die Drähte wurden vor dem Versuch genau ausgerichtet. Es bedeuten:

  • t die Zeit für eine Doppelschwingung in Sekunden,
  • z die Drahtlänge in cm,
  • Θ das Trägheitsmoment der Schwungscheibe in kg•cm-sec2,
  • G den Gleitmodul in kg•cm-2,
  • Jp das polare Trägheitsmoment des Drahtes in cm4,
  • G' das Gewicht der Schwungscheibe mit dem Klemmkegel = 10,68 kg (gewogen),
  • d die Drahtstärke in cm,
  • r = 12,5 cm Radius der Schwungscheibe,
  • g = 981 cm/sec2 Beschleunigung der Schwere.

Beispiel für Messing:

Mittelwerte.

Werkstoff G in kg•cm-2
Messing ∞ 358000
Kupfer ∞ 425000
Nickelin ∞ 520000
Stahl ∞ 864000

Die Anordnung der Schmiernuten.

Von Oberingenieur W. Kucharski, Hamburg.

(Schluß von S. 4 d. Bd.)

3. Zur Beurteilung des zweiten für die Betriebssicherheit der Lagerung wichtigen Faktors, der Dicke der Schmiermittelschicht, wird in die Beziehung (1) ein konstanter mittlerer Zähigkeitskoeffizient eingeführt, der der mittleren Temperatur der Schmierflüssigkeit entspricht. Diese beträgt:

. . . . . (11)

Für die hier lediglich beabsichtigte Abschätzung der Größenordnung genügt die Annahme, daß der Zähigkeitskoeffizient ungefähr umgekehrt proportional der Temperatur in Celsiusgraden ist. Es wird also gesetzt:

. . . . . (12)

Nach Einsetzen des Wertes von dt aus Gleichung (10) erhält man:

. . . . . (13)

mit

. . . . . (14)

Aus Gleichung (1) ergibt sich hiermit nach einfacher Umformung:

. . . . . (15)

Hierin ist F die Größe der durch Schmiernuten nicht unterteilten tragenden Fläche. Parallel zur Geschwindigkeitsrichtung laufende Nuten sind auf alle Fälle schädlich