Text-Bild-Ansicht Band 192

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Der bereits genannte Supporttheil D ist mit dem Schlitten E verschraubt, welcher sich auf dem Prisma des Armes F(Fig. 5, 1 und 2) schieben läßt. Der Schlitten E enthält mehrere mit Gewinde versehene Löcher, die zur Aufnahme der Kopfschraube m (Fig. 1 und 2) dienen. Unter Vermittelung dieser Schraube m, der Zugstange n und des Hebels o mit Hülse, ist der Handhebel p mit dem Schlitten E in Verbindung gebracht. In Folge einer Bewegung von p muß sich daher der Schlitten E nebst dem angeschraubten Supporttheil D u. s. w. in der Richtung des Armes F, also winkelrecht zur Arbeitswelle c verschieben.

Es bleibt nur noch eine Bewegung des Arbeitswellchens zu beschreiben übrig, nämlich die in einer zu ihr geneigten Ebene, und zwar abwärts oder aufwärts gerichtet. Dieselbe könnte hervorgebracht werden durch Combinirung der horizontalen Verschiebung, in der Richtung der Arbeitswelle, und der verticalen Verschiebung durch die Schräubchen g, g. Allein diese combinirte Bewegung würde nur schwierig correct hervorzubringen seyn. Der Constructeur der Maschine hat daher zur Hervorbringung der geneigten Bewegung, einen besonderen Apparat angebracht, der in Fig. 7 abgebildet ist. Soll die Schärfmaschine Luftrillen vertiefen, so wird der in den Figuren 1, 2, 4 und 5 gezeichnete Schlitten E, nebst Support D und C, von dem Arm F entfernt, und an dessen Stelle der in Fig. 7 gezeichnete Schlitten E nebst Zubehör angebracht. Der Supporttheil D ist auch hier an den Schieber E geschraubt; seine untere Bahn liegt aber nicht parallel zu seiner oberen Bahn, bez. zur Arbeitswelle, sondern um so viel geneigt gegen dieselbe, wie der zu bearbeitende Luftrillenboden gegen die Steinbahn geneigt seyn soll. Um ebenso viel geneigt ist der Rücken des Supporttheiles C, so daß die Linie f f wieder parallel mit der oberen Seite von D liegt. Wenn nun erwähnt wird, daß die Linie f f und überhaupt sämmtliche Bezeichnungen gleichbedeutend sind mit den gleichnamigen der anderen Figuren (mit der Ausnahme für die Form von C und D), so wird man ohne Weiteres finden, in welcher Weise der Rahmen A(Fig. 4, 5, 6 und 11) mit den Ansätzen der Fig. 7 in Verbindung gebracht werden muß, und dessen Lage mittelst der Schrauben g, g (Fig. 7) regulirt werden kann. Die Verstellung der Supporttheile C und D (Fig. 7) gegen einander ist identisch mit der oben an Fig. 4 und 5 beschriebenen. Der Bequemlichkeit des Zeichners halber sind in Fig. 7 das Zahnrädchen und der Hebel k nebst Zubehör weggelassen.

Ein Unterschied in der Befestigung des Stückes D an E, welcher Zwischen der, in den Figuren 15 dargestellten, gegenüber der, in