Text-Bild-Ansicht Band 49

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daß es die Kessel und die Maschinerien umschließt, und auch den Körpern oder Kasten der Wagen, welche zur Aufnahme der Reisenden und des Gepäkes bestimmt sind, als Stüze dient.

Ich bilde durch die von mir getroffene Einrichtung des Gehäuses gleichsam einen sogenannten Maschinenraum, d.h. einen Raum, in welchem sich die verschiedenen Maschinerien und Kessel befinden, und der an Höhe der Höhe der Kasten der zu erbauenden Wagen gleichkommt. Fig. 1 zeigt einen Seitenaufriß eines nach diesen Grundsäzen erbauten, vollkommenen, solchen Gehäuses. Fig. 2 ist eine horizontale Ansicht desselben, von Oben gesehen.

Wenn dieses Gehäuse aus hölzernen Balken zusammengesezt ist, wie man dieß in der Zeichnung sieht, so verbinde ich diese Balken durch eiserne oder sonstige metallene Klammern oder Wangen mit einander, um auf diese Weise das Einzapfen derselben in einander zu umgehen, damit das Holz nichts in seiner Substanz und Stärke verliere.

Das Gehäuse, kann nun durch Verbindung von Stangen, Rippen, Balken oder metallenen Röhren nach den angeführten Principien erbaut werden, indem deren Verbindungen durch Scheidengefüge, welche durch Stifte (cotters) befestigt werden, und dergleichen man in Fig. 1 bei AA sieht, versichert werden. Diese Einrichtung ist hier deßwegen befolgt, damit die sich bewegenden Cylinder und deren Anhängsel leichter eingehängt und losgemacht werden können.

Bei der Beschreibung des Kessels, des Ofens und der Feuerzüge ist vor Allem zu bemerken, daß der Kessel aus mehreren mit Wasser gefüllten Röhren besteht, welche in senkrechter Richtung neben einander angebracht sind, und zwar in kreisförmigen oder vielekigen Reihen, so daß sich das Feuer in der Mitte der Röhren befindet, während die Feuerzüge aus kleineren, durch das Innere der Wasserröhren laufenden Röhren bestehen. Aus den Zeichnungen wird diese Einrichtung deutlicher und anschaulicher werden.

Fig. 3 zeigt ein System solcher Röhren, welche einen Kessel und Ofen bilden, von Außen im Aufrisse; die doppelten Gehäuse, welche den Rauchfang oder äußeren Feuerzug bilden, und der Gang für die Luft sind weggenommen oder zum Theil im Durchschnitte dargestellt.

Fig. 4 ist ein Durchschnitt desselben Apparates senkrecht durch die Mitte des Kessels und des Ofens genommen, damit die Wasserröhren aaaa anschaulich werden. Man wird sogleich ersehen, daß diese Wasserröhren paarweise und von ungleicher Länge angebracht sind, und daß durch jedes Paar eine Heberröhre bb geht.

Fig. 5 ist ein horizontaler Durchschnitt durch die cylindrische Kampfkammer c, über den Krümmungen der Heber b genommen,