Text-Bild-Ansicht Band 49

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ringförmigen Kammern k, und die Enden der Heber in die unteren Flächen derselben eingesezt werden, wie dieß aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist. Um die Circulation des Wassers zu befördern, kann man in diesem Falle von der einen ringförmigen Kammer zur anderen kleine Verbindungsröhren ll laufen lassen.

Um nun an den unteren Theilen der Kesselröhren a eine fortwährende Speisung mit Wasser zu unterhalten, sind in denselben kleine, senkrechte Leitungsröhren angebracht, die man in Fig. 6 bei mm sieht. Diese Röhren sind an beiden Enden offen; in geringer Entfernung unter deren unterer Mündung befindet sich aber ein kleiner Dekel oder Schild nn, dessen Zwek darin besteht, das Emporsteigen der Dampfkügelchen, die sich am Boden des Kessels erzeugen, in den kleinen Röhren zu verhindern. In Folge dieser Einrichtung wird der Dampf nämlich frei außerhalb der Leitungsröhren in den Wasserröhren emporsteigen, während in den Leitungsröhren m fortwährend eine Strömung des Wassers nach Abwärts Statt finden wird, in Folge deren der Boden des Kessels beständig gehörig mit Wasser gespeist wird. Eine dieser Röhren mit ihrem Dekel sieht man in Fig. 7 einzeln für sich. Fig. 8 ist ein horizontaler Durchschnitt der Wasserröhre und des Feuerzuges mit sechs eingesenkten Leitungsröhren m. Die Wirkung dieser inneren Leitungsröhren wird aus Fig. 9 noch deutlicher erhellen, indem hier die nach Aufwärts gerichteten Pfeile den Lauf des Dampfes, die nach Abwärts gerichteten hingegen jenen des Wassers andeuten.

Um die größte mögliche Hize zu erzeugen und um den Rauch so vollkommen als möglich zu verbrennen, lasse ich zwei Luftströme in den Ofen treten, von denen der eine am Scheitel des Brennmaterial les eintritt, und durch eine Oeffnung in der Dampfkammer nach Abwärts geht, während der andere am Boden eindringt, zwischen den fünf Stangen oo durchgeht, wo er dann mit dem ersteren zusammentrifft, um hierauf mit diesem durch die Heberfeuerzüge b und durch den äußeren Feuerzug f in den Rauchfang g zu gelangen. Diese beiden Luftzüge kann man durch irgend ein Mittel, wie z.B. durch einen sich drehenden Windfang oder durch ein über dem Kessel angebrachtes Gebläse, wie man z.B. in Fig. 10 und 11 sieht, hervorbringen.

Fig. 10 ist eine Seitenansicht des Wagens, woran man das Gestell oder Gehäuse und die arbeitenden Theile der Maschine offen dargestellt sieht. Fig. 11 ist eine horizontale Ansicht oder ein Grundriß eben desselben Wagens. An diesen beiden Figuren sieht man die beiden Körper oder Kasten BB und das oberhalb befindliche Gebläse C zur rechten Hand, während sich die Cylinder DD zur Linken befinden.