Text-Bild-Ansicht Band 49

Bild:
<< vorherige Seite

Man sieht hier auch die Verbindung der Wirkung ihrer Kolben mit den Laufrädern FF.

Das cylindrische, am Scheitel des Wagens befindliche Gehäuse C enthält zwei horizontale, an einer Welle aufgezogene Windräder. Das Gehäuse selbst ist durch eine horizontale, in Fig. 10 durch punktirte Linien angedeutete Scheidewand abgetheilt. In dem oberen Fache dreht sich der Windfang, um die Luft, die durch die Oeffnung oder den Canal p an ihn gelangt, in den Ofen zu treiben, indem er diese Luft durch die entgegengesezte Oeffnung oder durch den Canal q, welchen man auch in Fig. 3 und 4 sieht, in das Gehäuse des Kessels treibt.

Die auf diese Weise eingetriebene Luft soll aus dem zwischen dem Maschinenraume und den Wagenkasten befindlichen Raume genommen werden, um leztere auf diese Weise kühl zu erhalten. Ein Theil dieser eingetriebenen Luft gelangt durch die Oeffnungen rr des Gehäuses und durch den Centralgang der Dampfkammer abwärts in den Ofen, und erzeugt daselbst den oberen Luftzug; der andere Theil hingegen geht durch den äußeren Canal ss des Gehäuses (wobei er im Vorübergehen den Wärmestoff des nahegelegenen Feuerzuges aufnimmt), und durch die Oeffnung x zwischen den Roststangen in den Ofen, um auf diese Weise den unteren Luftzug zu bilden. Der zweite, in dem unteren Fache des cylindrischen Gehäuses befindliche Windfang, der die Dienste eines Luftausschöpfers versehen soll, bringt den Dampf und Rauch aus dem Rauchfange g empor, und entleert denselben durch die Oeffnungen uu in die Kuppel, aus der er dann in die freie Luft entweicht.

Der Ofen wird durch eine cylindrische Büchse oder einen Trichter v mit Brennmaterial gespeist. Durch den unteren Theil dieses Trichters geht nämlich ein horizontaler Schieber w der die Mündung des Ofens verschließt, und welcher einen Boden bildet, auf dem das Brennmaterial ruht. Oben ist der Trichter mit einem Dekel verschlossen; soll das Feuer gespeist werden, so wird der Schieber w herausgezogen, wo dann das Brennmaterial in den Ofen fällt.

Unter gewissen Umständen finde ich es zwekmäßig das beschriebene Princip des Kesselbaues (d.h. die durch die Wasserröhren gehenden Heberröhren) in verschiedene Formen zu kleiden. Statt z.B. die äußere Reihe der Wasserbehälter aus cylindrischen Röhren zu verfertigen, bilde ich dieselben aus zwei gefalteten Metallplatten, welche zusammengebolzt oder auf irgend eine andere Weise an einander befestigt werden, wie dieß aus Fig. 12 ersichtlich ist. aaa sind hier die Wasserbehälter, welche den Kessel bilden, und deren Seiten durch die Bolzen xxx an einander befestigt sind. Die Heberröhren sind auf