Text-Bild-Ansicht Band 49

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zwei Kettenrollen von ungleichen Durchmessern w und x an der genannten Kurbelwelle und an der Radachse aufgezogen, und eine endlose Kette über dieselben geführt (Fig. 15 und 17). Beide an den Radachsen befindliche Rollen drehen sich frei um dieselben, und jede derselben kann mittelst der schiebbaren Klauenbüchse yy durch die Hebel und Stangen zz in Thätigkeit gesezt werden.

In der in Fig. 10 und 11 gegebenen Ansicht der ganzen Einrichtung des Wagens ist AA das Gestell oder das Skelett des Wagens. BB sind die beiden Kessel in ihren Gehäusen; DD die Maschinen, welche nach dem unter'm 29. Novbr. 1830 mir ertheilten Patente35) erbaut sind, mir dem einzigen Unterschiede, daß die Maschinen im gegenwärtigen Falle umgekehrt sind, indem sie von den Eintritts- und Austrittsröhren für den Dampf herabhängen, und sich an dem oberen Ende der Pfosten bbb in Zapfenlagern drehen. E ist die Kurbelwelle, die sich in Zapfenlagern, die in dem Gestelle angebracht sind, dreht, und welche durch die Schraubenbolzen aa an dem Ende des aufrechten Stükes b in gehöriger Stellung erhalten wird.

Die Kurbelwelle sezt durch die Kettenrolle c und die endlose Kette d die an den Achsen der Laufräder FF aufgezogenen Kettenrollen oder Rigger e in Bewegung. An den Achsen dieser Räder sind aber gleichfalls die Kettenrollen ff aufgezogen, welche durch die endlosen Ketten hh mit den Rollen ii in Verbindung stehen. Auf der Kurbelwelle kk sind die Klauenbüchsen an den Achsen der Laufräder angebracht, und zwar mit ihren Hebeln ll, welche durch die Stangen mm mit dem Hebel n verbunden sind, durch den die Klauenbüchsen von einer Rolle zur anderen geschoben werden können, je nachdem die Geschwindigkeit der Laufräder diese oder jene Abänderung erhalten soll.

Die Cylinder ii enthalten die Luftfedern mit den an der Spize der gabelförmigen Stangen ll befindlichen Kolben; sie tragen den Wagen. n ist der Trichter, durch welchen die Speisung mit Brennmaterial geschieht; o die Sicherheitsklappe und die zu den Maschinen führende Dampfröhre. rr ist die Röhre, durch welche der austretende Dampf von den Maschinen in den Rauchfang g geleitet wird. C ist die Kuppel, in der sich die beschriebenen Windfange oder Gebläse befinden. Auf der unteren Seite des unteren Windfanges ist die Rolle t befestigt, welche durch das endlose, über die Rolle v und die größere, an der Kurbelwelle E befindliche Rolle w gezogene Band uu beide Windfange in kreisende Bewegung versezt. HH sind die Kasten

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Polytechn. Journal Bd. XLIII. S. 1.

A. d. R.