Text-Bild-Ansicht Band 49

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eigentliche Geleise bildet ein schmiedeiserner Reifen, welcher heiß angelegt, und in gehörigen Zwischenräumen zwischen den Speichen an jeden der beiden winkeligen Ringe angenietet wird.

Als meine Erfindungen, worauf ich meine Patentansprüche gründe, erkläre ich nun: 1) die beschriebenen und in Fig. 45 und 46 abgebildeten Ventile, welche sich in Gehäusen bewegen, diese Ventile mögen cylindrisch oder prismatisch seyn, und es mag nur eines dieser Ventile, gleich des gewöhnlichen Treibventiles angewendet werden, oder man mag sich beider bedienen, um den Zufluß von Dampf in den Cylinder zu irgend einer bestimmten Periode des Stoßes der Maschine zu unterbrechen.

2) den Mechanismus, oder die mechanischen Vorrichtungen, durch welche die Bewegung des Eintrittsventiles zu jeder Zeit abgeändert werden können, der Mechanismus mag auf die beschriebene, oder auf irgend eine andere, auf demselben Principe beruhende Weise eingerichtet seyn.

3) die beschriebene Vorrichtung an dem Kessel der Dampfmaschinen zum Behufe der Regulirung des Eintrittes des Wassers in den Kessel, indem die Pumpe verhindert wird Wasser zu ziehen, so oft das Wasser in dem Kessel eine gewisse Höhe erreicht.

4) die Vorrichtungen, in Folge deren die relativen Geschwindigkeiten der Trageräder der Dampfwagen den Umständen angepaßt werden können, wenn der Wagen in keiner geraden Linie fortläuft. Das Princip meiner Erfindung besteht in dem Treiben zweier Trageräder an einer Achse, ohne daß die Bewegung des einen von jener des anderen abhängt, und zwar durch einen beiden gemeinschaftlich zukommenden Führer, dessen Wirkung auf die beiden Räder jedem erforderlichen Unterschiede in der Geschwindigkeit der Umdrehung der Räder angepaßt werden kann. Ich habe zwei Anwendungsmethoden dieses Principes beschrieben; man kann aber eben so leicht auch noch viele andere benuzen, so daß ich daher alle auf dieses Princip basirten Mechanismen als mein Patentrecht in Anspruch nehme.

5) die Verfertigung der Trageräder der Dampfwagen auf die angegebene Weise; nämlich die Verbindung der Speichen mit den Naben, und die beschriebene Weise die Reifen zu verfertigen.

6) endlich die Anwendung eines Dampfcylinders und Kolbens, um einen Druk auf den Hebel eines Griffes zu erzeugen, dessen man sich an den Dampfwagen bedient, um deren Geschwindigkeit zu vermindern.

Von allen jenen Theilen, welche bereits bekannt sind, nehme ich keinen als meine Erfindung in Anspruch.