Text-Bild-Ansicht Band 50

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Weise so losgemacht werden kann, daß sie sich nicht mit der Achse umdreht. In Fig. 27 ist der Stüzpunkt f, um welchen sich die Räder umdrehen, der Punkt, an welchem die Räder b die Eisenbahn berühren. Der Unterschied zwischen Fig. 26 und 27 besteht darin, daß in Fig. 26 die Kraft durch das Seil zwischen dem Stüzpunkte f und dem Mittelpunkte g der Räder und Rollen ab (wo das Gewicht, welches gezogen werden soll, aufgehängt ist) ausgeübt wird; während sich in Fig. 27 der Stüzpunkt zwischen dem Mittelpunkte der Rolle und der Räder ab befindet. Die beiden Einrichtungen unterscheiden sich also in der Hebelthätigkeit, so daß sich in lezterem die Geschwindigkeit wie 6 zu 1 verhalten wird.

Bei diesen beiden lezten Methoden kann nun das Seil c, d entweder ein endloses Seil seyn, gleich dem in Fig. 23 und 24 beschriebenen, oder das Seil kann einfach seyn, und, nachdem es um die Rolle a oder b gewunden, an jedem Ende der Entfernung, welche mit einer Seillänge durchlaufen werden soll, auf eine Trommel auf- und abgewunden werden.

Zum Behufe der Schifffahrt auf den Gewässern im Inneren eines Landes läßt sich nun meine Erfindung auf folgende Weise (die, wie man sehen wird, der in Fig. 24 und 25) abgebildeten ähnlich ist) anwenden. A ist nämlich ein Canalboth, an dessen einer Seite, wie Fig. 28 und 29 zeigen, ein aufrechter Ständer B angebracht und wohl befestigt ist. Oben an diesem Ständer befinden sich die Zapfenlager CC , die zur Aufnahme des Armes D dienen. Im Uebrigen sind alle Theile den in Fig. 24 abgebildeten ähnlich, und daher auch mit denselben Buchstaben wie dort bezeichnet. An der Seite des Canales oder Flusses sind in gehörigen Zwischenräumen auf gehörigen Trägern Seilleitungsrollen angebracht, welche das Seil cd tragen, und die man auch in der Zeichnung ersieht.

Die Anwendung meiner Erfindung, und die Wirkung derselben in Hinsicht auf das Treiben von Schiffen ist übrigens vollkommen eine und dieselbe, wie ich sie bei Fig. 23 und 24 beschrieben habe. Zu größerer Deutlichkeit ist jedoch der Arm D sammt den daran befindlichen Theilen in Fig. 30 noch in etwas größerem Maßstabe abgebildet.

Nachdem ich nun hiermit meine Erfindung und deren Benuzungsweise beschrieben und erläutert, habe ich nur noch zu bemerken, daß die Kraft, welche zur Bewegung des Seiles c d angewendet werden soll, nach Umständen eine verschiedene seyn kann. Wenn man z.B. je nach der Kraft, welche erforderlich ist, ein oder mehrere Pferde an das Seil c d anspannt, so wird man, auch wenn das Pferd langsam geht, den Wagen oder das Schiff mit bedeutender Geschwindigkeit