Text-Bild-Ansicht Band 50

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Durchmesser aufgewunden, und diese Haspel oder Spulen dann so gestellt und angebracht werden, daß die Kerzchenschnüre (wenn wir sie so nennen dürfen) durch die Operationen der Schneidmaschine je nach Bedarf davon abgewunden werden können.

Fig. 3 ist ein Seitenaufriß dieser Schneidmaschine und des Gestelles, in welchem die Haspel aufgezogen sind. Fig. 5 ist hingegen ein Grundriß derselben. aaa sind die Seitengestelle, in welchen die Haspel oder Spulen bbbb, auf denen die Kerzchenschnüre aufgewunden, aufgezogen sind, cccc sind die Achsen, an deren jeder sich 20 oder jede andere beliebige Anzahl von Spulen sich frei umdreht. Wenn eine der Spulen wieder frisch aufgewunden werden muß, so werden alle die an einer Achse befindlichen Spulen mittelst Blöken oder Keilen dddd , die man an deren Umfang bringt, so gehoben, daß dieselben, ohne auf ihren Achsen zu ruhen, getragen werden. In diesem Zustande kann dann die Achse oder Welle eeee ausgezogen, und die leere Spule durch eine volle ersezt werden, worauf man dann die Achse oder Welle wieder einzieht, und die Blöke oder Keile herabläßt, so daß sich die Spulen wieder frei umdrehen können.

Die Kerzchenschnüre von all diesen vier Haspelreihen laufen dann, wie man aus Fig. 3 und 5 sieht, gegen den Schneidapparat, und gehen hierauf durch kleine, in den Platten ff angebrachte Löcher. Diese Platten befinden sich nämlich auf dem Tische g, und dienen dazu die Kerzchenschnüre gehörig gespannt zu erhalten, ehe sie abgeschnitten werden.

Zu größerer Deutlichkeit sind die Haspeltheile der Schneidmaschine in Fig. 6 und 7 in etwas vergrößertem Maßstabe abgebildet.

Wenn die Enden sämmtlicher Kerzchenschnüre durch die Platten ff vorgezogen worden, so werden sie durch die durchlöcherten Leitungsblöke h und die Leitungsstange i gezogen, welche man in Fig. 8 und 9 einzeln für sich abgebildet sieht. Diese Leitungsblöke h und die Leitungsstange i stehen während der Arbeit der Maschine still, und sind mit ein Paar Klauen oder Hältern k und l, die in dem stellbaren Rahmen m aufgezogen sind, verbunden. Dieser Rahmen wird mittelst der Schrauben n, die sich in den Halsbüchsen o bewegen, an dem Gestelle oder Pfosten der Maschine festgehalten.

Die Stellung der Klauen oder Hälter hängt also hiernach von dieser Schraube n ab, und diese Schraube kann durch einen Schlüssel gedreht werden, der an dem Ende der Welle p angebracht wird, an welcher sich Schrauben ohne Ende befinden, die in schiefgezahnte, an den Köpfen der Schrauben n befestigte Räder eingreifen. Die obere Wange k der Klauen, oder Hälter steigt oder fällt in dem